Zeitschriftenabos
Vorsicht:
Aboabzocke!
Früher
zog man noch von Tür zu Tür und versuchte mit einer herzergreifenden
Geschichte seine Zeitschriftenabos los zu werden.
Die
Zeiten sind vorbei! Heute wird vorzugsweise elegant "akquiriert".
Und
das funktioniert ganz einfach so:
Oft
werden Opfer durch Zeitungsanzeigen geködert, meist aber auf der
Straße angesprochen nach dem Motto: "Wollen Sie mit Ihrem Auto
Geld verdienen?"
Wird
das bejaht, wird ein in der Nähe gelegenes Büro aufgesucht und
Ihnen zügig angeboten, Ihr Auto als Werbefläche zu vermieten.
Um
Mietinteressenten zu gewinnen, soll das Auto per Internet präsentiert
werden.
Die
Internet-Präsentation soll dann meist bis zu 100 Euro kosten.
Der
Verkäufer macht jedoch darauf aufmerksam, dass es einen Verlag
gibt, der die tolle Idee sponsert in der Form, dass Abonnenten
seiner Zeitschrift für den Interneteintrag des Autos gar nichts
zahlen müssen.
Schnell
wird dann der Abovertrag gemacht und schneller als man denkt hat
man ein Zweijahresabo für eine Zeitschrift, die man ja eigentlich
gar nicht lesen wollte.
Ach
ja: Von dem Interneteintrag des Autos hört man meist nachdem das
Abo unterschrieben ist nichts mehr.
Wer
auf diese oder eine ähnliche Weise reingelegt wurde, sollte unbedingt
die nächstgelegene Verbraucherberatung aufsuchen.
Quelle:
Verbraucherzentralen
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