Anzeigenwerber
Vorsicht:
Abzocke im Namen der Polizei!
Polizeidienststellen
warnen dringend vor unseriösen Anzeigenverlagen und Offertenblättern,
die mit dem Begriff "Polizei" Geschäfte machen.
Bundesweit
bieten Anzeigendrücker Geschäftsleuten, Handwerksbetrieben usw.
Inserate in Zeitschriften an, die angeblich - so zumindest wird
der Eindruck erweckt - von der Polizei herausgegeben wird.
In
Wirklichkeit hat die Zeitschrift, in der Sicherheitstipps etc.
veröffentlicht werden sollen, jedoch nichts mit der Polizei zu
tun.
Die
Werbewirksamkeit der Zeitschrift, wenn Sie denn überhaupt verteilt
wird, ist gleich null. Wenn gedruckt wird, dann nur so viele Exemplare,
wie für die ahnungslosen Inserenten benötigt werden.
Die
Zusicherung einer geprüften Auflage ist selbstverständlich nicht
Gegenstand des Anzeigenauftrags.
Da
die Zeitschrift ja angeblich von der Polizei kommt, lassen sich
viele Inserenten leider blenden.
Die
weitergehende Masche: Wer denkt, eine Anzeige geordert zu haben,
hat sich im Kleingedruckten schnell mal für 12 Anzeigen entschieden.
Dann
für alle Anzeigen nicht zahlen zu müssen, wäre nur möglich, sofern
eine "arglistige Täuschung" nachweisbar wäre.
Im
Übrigen gibt es - anders als bei Privatleuten - unter Geschäftsleuten
kein Rücktritts- oder Widerrufsrecht.
Es
ist daher besondere Vorsicht angeraten, wenn für Anzeigen im Zusammenhang
mit der Polizei geworben wird.
Im Zweifel sollte man sich beim nächsten Polizeirevier über
die Seriosität der Anbieter erkundigen.
Zurück