Diamanten
Diamonds
are girl's best friend!
Nicht
nur junge Frauen auch Anlagebetrüger haben die Liebe zu Diamanten
entdeckt.
Echte
Leidenschaft entwickeln Anlagebetrüger, wenn Sie sogenannte Anlagediamanten
per Telefonverkauf oder Zeitungsanzeige an Investoren verkaufen
können.
Das
Problem: Die Steine werden in der Regel zu einem völlig überzogenen
Preis angeboten.-Selbst wenn die Steine echt und von ausgezeichneter
Qualität sein sollten - was leider auch nicht immer der Fall ist
-, ist nach Jahren ein Verkauf unter Renditegesichtspunkten problematisch.
Schnell
wird sich die Erkenntnis durchsetzen, daß beispielsweise ein Juwelier
nur einen Bruchteil des einstigen Kaufpreises zahlen will.
Leider
nicht selten liegt der tatsächliche Wert eines Steines bei 10%
des Kaufpreises.
Auch
angebliche Rückkaufgarantien zugesagt durch die Anlagefirma nützen
oft wenig, da die Firmen in der Regel nach kurzer Zeit am Markt
wieder verschwunden sind und unter neuem Namen auftauchen.
Will
ein Anleger seinen gekauften Diamanten prüfen lassen und muß diesen
deshalb aus der eingeschweißten Folie nehmen, so lehnen Firmen
den Rückkauf schon allein aus dem Grund der aufgetrennten Folie
ab.
Gerne
wird der Anleger auch mit kleinen Steinen "angefüttert", die schon
nach wenigen Wochen zu einem höheren Preis zurückgenommen werden,
um dann dem gierig gewordenen Anleger einen oder gern auch mehrere
große Steine zu verkaufen.
Muß
es denn trotz aller Bedenken wirklich ein "Anlagestein" sein,
fragen Sie doch vor dem Kauf einen renommierten Juwelier, zu welchem
Preis er den Stein Ihnen abkaufen würde. So erhalten Sie einen
Anhaltspunkt über den tatsächlichen Wert des Steins.
Die
Bestimmung der Qualitätsmerkmale von Diamanten erfolgt in gemmologischen
Instituten. Die weltweit renommiertesten sind:
GIA
(Gemological Institute of America)
HRD
(Hoge Raad voor Diamant, Antwerpen)
IGI
(International Gemmological Institute, Antwerpen)
Prüflabor
GmbH, Idar Oberstein
Verfügt
ein Anlagestein nicht zumindest über eine (echte) Zertifizierung
eines dieser Institute ist schon recht nicht von einem sogenannten
Anlagestein auszugehen.
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