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Einbruch

  Vorsicht: Einbruch!

"Bei mir wird schon nicht eingebrochen"!

So denken viele Menschen, bis es dann doch passiert.

Dann ist der Schock groß, die Privatsphäre
ist verletzt und das Sicherheitsgefühl verloren.

Insbesondere psychische Folgen, die nach einem
Einbruch auftreten können, wiegen oft schwerer als der eigentliche materielle Schaden.

Die Erfahrung der Polizei zeigt, daß man sich vor der Gefahr eines Einbruchs schützen kann.

Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt durch sachgemäße sicherungstechnische Einrichtungen.

Daher ist das Einleiten wirksamer Abwehr-Maßnahmen gegen den Einbruch durchaus angebracht und dient der eigenen Sicherheit.

Die Argumente, "bei mir ist nichts zu holen" oder "Einbrecher kommen überall rein" und "ich bin ja versichert", sind leider immer wieder zu hören.

Überzeugen können die "Argumente" nicht sondern sind Ausdruck fehlender Sachkenntnis.

Polizei-Empfehlungen für Ihre Sicherheit und baulich-technische Maßnahmen sind:

Wenn Sie weggehen, verschließen Sie alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Verschließen Sie auch Zusatzschlösser oder absperrbare Zusatzsicherungen. Diese erschweren einem Täter das rasche Eindringen.

Gekippte Fenster sind offene Fenster! Nicht nur im Erdgeschossbereich, sondern auch in den Obergeschossen, wenn diese leicht erreichbar sind!
Hier helfen Zusatzsicherungen an Griffen und Bändern nur, wenn die Fenster geschlossen sind!

Eventuell vorhandene Rollladen sollten gegen das Hochschieben von außen gesichert sein. Am besten sind geprüfte und genormte einbruchhemmende Rollläden, die bereits alle erforderlichen Sicherungsmaßnahmen beinhalten.

Eingangstüren zu Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und auch eventuell andere Nebenzugangstüren dürfen nicht vernachlässigt werden! Bei Nachrüstungen mit Sicherungsmitteln muß deren Wirkung sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Türblatt, Türrahmen, Türbänder, Schlösser und Beschläge müssen qualitativ gleichwertig sein.

Der Schließzylinder sollte am besten mit einer im Schutzbeschlag integrierten Zylinderabdeckung ("Kernziehschutz") gesichert sein.

Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner betätigen! Auch Keller- und Bodentüren sollten stets verschlossen sein.

Die Polizei kann nicht überall zur gleichen Zeit sein. Nachbarn gibt es fast immer. Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn, helfen sie einander. Aufmerksame Nachbarn schrecken Einbrecher und Betrüger in aller Regel ab.

Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen, denn Einbrecher kennen jedes Versteck!

Eine Einbruchmeldeanlage kann mechanische Sicherungen nicht ersetzen. Sie kann nur melden, dass etwas passiert ist, das Einbrechen selbst aber nicht immer verhindern.

Also: Machen Sie es dem Einbrecher so schwer wie möglich, in Ihr Heim einzudringen.

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