Erbschaft aus
Asien
Vorsicht:
Erbschaft aus Asien!
Da
kennen Betrüger wieder einmal keine Gnade und zocken sogar Menschen
ab, die gerade um verstorbene Angehörige trauern.
Die
Masche funktioniert wie folgt:
Die
Betrüger studieren ausführlich die Totenanzeigen Deutscher Tageszeitungen
und schicken bei "aussichtsreichen Kandidaten" dann unter der
Firma Global International Securities/Kuala Lumpur, Malaysia einen
in Englischer Sprache verfassten Brief, der die Hinterbliebenen
darüber informiert, dass der oder die Verstorbene bei Global International
Wertgegenstände/Bargeld etc. deponiert habe und dass der angeschriebene
Angehörige als Erbe bestimmt worden sei.
Dort
sollen schon Erbschaften in Millionenhöhe in Aussicht gestellt
worden sein.
Global
International fordert die Angehörigen auf, eine Bearbeitungsgebühr
von bis zu 10.000 Euro auf ein Konto von Global International
in Malaysia zu überweisen. Nach Zahlung der Bearbeitungsgebühr
soll die Erbschaft dann angeblich freigegeben werden.
Das
Ende vom Lied ist natürlich klar: wer zahlt, hört nie wieder etwas
aus Malaysia, erhält schon recht keine Erbschaft ausgezahlt.
Die
Kriminalpolizei warnt dringend davor, sich auf den "Handel" einzulassen.