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Ratgeber

Hier finden Sie eine Auswahl der "beliebtesten Tricks" von Räubern, Dieben, Betrügern und zwielichtigen Geschäftemachern.
Darüber hinaus finden Sie Tipps, wie man den Ganoven ein Schnippchen schlagen kann. Klicken Sie einfach unten den entsprechenden Trick an.

Die Auflistung wird ständig aktualisiert und erweitert.

Haben auch Sie Erfahrungen mit Ganoven gemacht und eventuell "neue Maschen" kennen lernen müssen, die wir hier zur Prävention veröffentlichen sollen?
Dann nehmen Sie bitte gerne Kontakt mit uns auf.

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Unterwegs

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Aktueller Trick

Vorsicht vor der “Rolexbande”!

Aus großen italienischen Städten berichten Urlauber von folgender "Masche":

Motorradbeifahrer suchen im dichten Autoverkehr der Großstädte teure Autos um dann den Wert der Armbanduhr des Fahrers zu sondieren.

Erscheint die Uhr den Ganoven interessant, fahren Sie neben das Fahrzeug, verstellen den kompletten Außenspiegel - also nicht nur das elektrisch verstellbare Spiegelblatt - des Fahrzeugs auf der Fahrerseite und fahren davon.

Versucht der Fahrer an der nächsten Ampel seinen Spiegel wieder zu richten, fahren die Ganoven erneut vor, reißen dem Opfer die Uhr vom Arm - oft unter erheblichen Verletzungen - und fahren davon.

Lassen Sie sich nicht provozieren:

Verlassen Sie nicht das Auto oder öffnen Sie das Fenster mitten im Verkehr oder an einer unübersichtlichen Stelle.

Nehmen Sie sich die Zeit erforderliche Einstellungen etc. in aller Ruhe, an einem geeigneten Platz, z. B. vor einer Polizeistelle, vorzunehmen.

Teurer Schmuck und teure Uhren ziehen Verbrecher an. Bedenken Sie, ob die Wertgegenstände ideale Begleiter für unterwegs, für den Stadtbummel, auf Reisen etc. sind, oder während der Zeit doch besser in einem sicheren Safe aufbewahrt werden könnten.


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Autobumser

Nicht jeder Unfall ist auch einer!

Sogenannte “Autobumser” sind eine Zunft von Leuten, die es darauf abgesehen haben, Sie in einen Unfall “zu locken” um dann Sie und Ihre Versicherung zur Kasse bitten zu können.

Die Masche ist ganz einfach:

An vorher genau ausgesuchter Stelle wird von dem Täter, der meist eine teure Karosse lenkt (die Reparatur muß sich ja lohnen!), ein Unfall provoziert, an dem Sie “eindeutig schuld” sind.

Die typischen Situationen sind:

Vor der Ampel, die gerade auf Gelb umspringt, fährt der Betrüger zügig weiter. Der nachfolgende Fahrer geht insofern davon aus, daß der Betrüger noch die Phase “mitnimmt”.

Bruchteile einer Sekunde später bremst der Täter jedoch abrupt und der nachfolgende Wagen fährt auf.

Am Zebrastreifen läuft die Sache ähnlich, nur daß hier zumeist ein Komplize “plötzlich und unerwartet” auf den Zebrastreifen springt.

Ein drittes Fahrzeug wird in betrügerischer Absicht an einer Rechts-vor-Links Einbiegung/Kreuzung so postiert, daß der Fahrer ohne Vorfahrt die vorfahrtsberechtigte Straße nicht richtig einsehen kann.

Verläßt sich der Fahrer in der Situation auf ein “freundliches Handzeichen” eines Passanten - der in Wirklichkeit ein Komplize ist - und fährt los, tut dies der “Bumser” aus der vorfahrtberechtigten Straße auch und es kommt zum Unfall.

Der “freundliche” Passant ist dann ebenso schnell verschwunden wie das die Sicht nehmende Fahrzeug.

Beim Einfädeln auf mehrspurigen Straßen oder beim Einfädeln auf der Autobahn gibt der Betrüger dem Einfädler großzügig mit einem Handzeichen den Vortritt und gibt dann, sobald das Fahrzeug einfädeln will, Gas, um mit dem Fahrzeug zusammen zu prallen.

Grundsätzlich gilt: Fahren Sie so vorsichtig und defensiv, daß Sie immer noch rechtzeitig bremsen können.

Verlassen Sie sich an unübersichtlichen Stellen nicht auf andere, vergewissern Sie sich lieber selbst davon, daß Sie freie Fahrt haben.

Beschleicht Sie nach einem Unfall ein “ungutes Gefühl” dahingehend, daß nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann, scheuen Sie sich nicht, der Polizei und Ihrer Versicherung eine entsprechende Mitteilung zu machen.

Eventuell ist Ihr Unfallgegner bereits zuvor einschlägig in Erscheinung getreten.

Halten Sie sofort nach einem Unfall auch unbedingt nach Zeugen Ausschau. Diese könnten eine wichtige Rolle spielen, den “Bumser” zu enttarnen.


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Diebstahl am Arbeitsplatz:

Diebstähle am Arbeitsplatz und im Büro werden nicht nur von betriebsfremden Tätern, sondern auch von Betriebsangehörigen begangen.

Betriebsfremde Diebe treten häufig in großen Krankenhäusern, Betrieben und Behörden mit Publikumsverkehr auf, deren Mitarbeiter sich untereinander nicht persönlich kennen.

Sie stehlen Geldbörsen und Brieftaschen aus abgestellten Handtaschen oder abgelegter Garderobe inoffenen, zeitweise unbesetzten Arbeitsräumen.

Wenn solche Diebstähle wiederholt vorkommen, verdächtigen sich Betriebsangehörige oft gegenseitig, dies belastet das Betriebsklima erheblich.

Verhindern Sie daher zumindest den Zugang betriebsfremder Täter zu betrieblichen Büros und Arbeitsräumen.
 

Unsere Tipps:
Trennen Sie Bereiche mit Publikumsverkehr durch konsequent geschlossene Türen von Bereichen ohne Publikumsverkehr.

Verwehren Sie Betriebsfremden den ungehinderten Zutritt zu Ihrem Arbeitsplatz, verschließen Sie Ihr Büro auch dann, wenn Sie es nur ganz kurz verlassen.

Wenn Sie an der Außenseite von Verbindungs- und gegebenenfalls Bürotüren einen Knaufbeschlag ohne Dürcker (Klinke) anbringen, sind die Türen von dieser Seite nur mit einem Schlüssel zu öffnen: Unbefugte bleiben draußen.

Lassen Sie Geldbörsen, Brieftaschen, Wertsachen, Schecks und ähnliche attraktive Beute nicht offen am Arbeitsplatz herumliegen, sondern schließen Sie solche Dinge immer weg.

Kennzeichnen Sie firmeneigene (Wert-)Gegenstände, z. B. Computer und Zubehör, Elektrogeräte, Werkzeuge und Büroinventar, mit einem Wertsachencode.

Sprechen Sie im Betrieb angetroffene Fremde an, fragen Sie diese nach dem Anlass ihres Besuchs oder bieten Sie ihnen Hilfe an: Das verunsichert Besucher mit unlauteren Absichten.

Machen Sie in größeren Unternehmen Betriebsangehörige, Fremdpersonal und Besucher durch sichtbar getragene Hausausweise für alle Mitarbeiter erkennbar.

Über weitere sicherungstechnische und -organisatorische Maßnahmen informiert Sie Ihre (Kriminal-)polizeiliche Beratungsstelle individuell und kostenlos am Objekt.

Wenn bei wiederholten Diebstählen am Arbeitsplatz ein begründeter Tatverdacht gegen Betriebsangehörige entsteht, denken Sie vielleicht daran, den verdächtigen Mitarbeiter selbst und ohne Einschaltung der Polizei mit einer Diebesfalle zu überführen.

Solche Mittel sind jedoch Ermittlungshilfen der Polizei, die nicht in private Hände gehören. Ihr Einsatz erfordert Ausbildung, Erfahrung und insbesondere polizeiliche Eingriffsbefugnisse (Durchsuchung, Beschlagnahme), um Unschuldige vor falschem Verdacht zu bewahren und Tatverdächtige gerichtsverwertbar zu überführen.

Daher: Diebesfallen werden nur durch die Polizei nach einer Strafanzeige eingesetzt.


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Diebstahl aus Kraftfahrzeugen:

Das Auto ist für Diebe nach wie vor interessant, auch wenn Autoeinbruch und -diebstahl seit Jahren abnehmen.

Wird in das Fahrzeug eingebrochen, ersetzt Ihnen den materiellen Schaden in den meisten Fällen die Versicherung.

Die Versicherung erspart Ihnen aber nicht den Ärger und die Laufereien, die damit verbunden sind.

Schützen Sie Ihr Auto daher vor Dieben und Einbrechern.
 

Unsere Tipps:
Verschließen Sie auch bei kurzer Abwesenheit alle Fenster und Türen, das Schiebedach und den Tankdeckel sowie den Kofferraum sorgfältig.

Ist der Kofferraum auch während der Fahrt verschlossen, so wird bei verkehrsbedingtem Halten ein Diebstahl verhindert.

Lassen Sie nichts Wertvolles (Handtaschen, Bekleidung,Schecks, Geld, Schlüssel, Handy usw.) im Auto.

Verstecken Sie auch nichts im Fahrzeuginnern oder im Kofferraum: Räumen Sie Ihr Auto aus, ehe es andere tun!
 

Suchen Sie für Ihr Auto nach Möglichkeit einen bewachten, gut beleuchteten Parkplatz.

Entscheiden Sie sich auf Reisen lieber für die meist sichere Hotelgarage.


Schützen Sie das bei Dieben beliebte Autoradio durch Elektronik, die den weiteren Betrieb eines gestohlenen Geräts unmöglich und so die Beute für den Dieb wertlos macht:

Codierung:
Das Radio lässt sich erst nach Eingabe eines individuellen Codes in Betrieb nehmen und wird nach wiederholter Falscheingabe für immer längere Zeiträume oder dauerhaft unbrauchbar.

Abnehmbare Bedienteile:
Das abnehmbare Teil des Radios enthält einen individuellen elektronischen Schlüssel zum Gerät, ohne den es sich nicht betreiben läßt.

Code- oder Sicherungskarten: Hier enthält eine gesonderte Codekarte den individuellen elektronischen Schlüssel zum Gerät, ohne den es nicht zu betreiben ist.

Lassen Sie Ihr Auto mit zusätzlichen Diebstahlsicherungen ausrüsten.

Der Anblick einer mechanischen Sicherung signalisiert dem Dieb zusätzliche Arbeit, eine elektrische/elektronische Überwachung meldet den Einbruch und erschwert den Diebstahl.

Eine sinnvolle elektrische/elektronische Sicherung ist etwa eine Alarmanlage mit Innenraumüberwachung.

An- und Aufbauten oder anderes Zubehör an Kraftfahrzeugen üben einen gewissen Reiz auf Diebe aus.

Deshalb sollten z. B. hochwertige Felgen mit abschließbaren Radmuttern, Felgenschlössern oder Rillenprofilschrauben gesichert werden.

Dachboxen oder andere Gepäckträger sollten abschliebar sein.

Bewahren Sie trotzdem keine wertvollen Gegenstände in diesen Behältnissen auf.

Selbst Reserveräder an Geländewagen sollten abgeschlossen werden.

Fragen Sie beim Kauf nach Sicherungsmöglichkeiten von Zubehör beziehungsweise Anbauteilen.

Über weitere sicherungstechnische Möglichkeiten zum Schutz Ihres Autos informiert Sie Ihre (Kriminal-)polizeiliche Beratungsstelle individuell und kostenlos.


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Fahrende Händler

Auch dieser Trick ist weder originell noch kompliziert sondern funktioniert ganz einfach:

Betrüger, ausgestattet mit einem Kleinlaster und dem festen Willen, den "schnellen Euro" zu machen kurven durch die Stadt und sprechen durch das Autofenster Passanten auf der Straße an.

Angeblich haben Sie Ware, oft handelt es sich beispielsweise um Lautsprecher für Stereoanlagen, aus dubiosen Gründen nicht ausliefern können und wollen die Ware nun einfach "verramschen".

Wieder mit zurücknehmen können sie die Ware angeblich nicht, da die Ware eigentlich aus Holland etc. stamme und es bei der Wiedereinfuhr nach Holland Probleme beim Zoll gebe.

Die angebotenen Lautsprecher sind durchaus stattlich von der Größe und machen zunächst auch nicht den schlechtesten Eindruck.

Gerne wird die Ware auch noch bis vor die Haustür geliefert - wegen Zeitmangel kann sie jedoch nicht angeschlossen werden. Ist ja auch kein Problem, die Boxen haben ja Garantie.

Lässt sich der Interessent von dem vermeintlichen Schnäppchen blenden, so muß er später feststellen, daß die Boxen entweder gar nicht funktionieren, weil sie nur aus Gehäuse bestehen und keine Teile eingebaut sind oder er stellt fest, daß die Boxen von minderwertiger Qualität sind und im Elektronikmarkt um die Ecke weniger als die Hälfte gekostet hätten.


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Fahrraddiebstahl

Jedes Jahr werden in Österreich im Schnitt 50.000 Fahrräder gestohlen!

Umgerechnet wechselt damit alle 10 Minuten ein Drahtesel unrechtmäßig den Besitzer.

Viele dieser gestohlenen Fahrräder tauchen wieder auf, jedoch gelingt es eher selten, den rechtmäßigen Eigentümer ausfindig zu machen.

Der Grund: Um den Verbleib Ihres gestohlenen Fahrrades zu ermitteln, benötigt die Polizei alle verfügbaren Kennzeichen, mit denen sich Ihr Fahrrad zweifelsfrei identifizieren läßt. Wichtig ist die Fahrgestell- bzw. Rahmennummer mit Beschreibung des Fahrrades und evtl. Angabe eines zusätzlichen individuellen Codes.

Doch meist können die Besitzer im Falle des Diebstahls keine genauen Angaben machen.

Aus diesem Grund kommt der individuellen Kennzeichnung oder Codierung eine besondere Bedeutung zu.

Ein individueller Code mit diversen Angaben wird dabei in den Fahrradrahmen graviert.

Dieser Code läßt sich anhand von Schlüsselzahlen von Fundämtern und Polizei leicht entschlüsseln.

Weitere Vorteile der Codierung sind, dass Fahrraddiebe einem höheren Entdeckungsrisiko ausgesetzt sind, die Weitergabe und der Verkauf gestohlener Fahrräder unattraktiv werden und Diebstähle leichter nachgewiesen und Täter schneller überführt werden können.

Eine Liste mit Fahrradcodierstationen in Ihrer Nähe erhalten Sie bei Ihrer örtlichen Polizeidienststelle.  


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Handy gewonnen

Vorsicht: Nicht jedes "gewonnene" Handy macht auch wirklich Freude!

Zumeist ältere Menschen werden neuerdings zum Beispiel in Einkaufszentren angesprochen, ob sie bei der Verlosung eines Mobiltelefons mitmachen wollen.

Wie durch Zufall wird immer gewonnen.

Das Telefon gibt es dann tatsächlich geschenkt jedoch nur in Verbindung mit einem 24 monatigen Mobilfunkvertrag. (Vertretermasche: "Was wollen Sie mit dem gewonnenen Handy wenn Sie nicht telefonieren können?)

Der Vertrag beinhaltet in der Regel äußerst unvorteilhafte Tarife, an die man dann über die gesamte Laufzeit gebunden ist.

Um so unvorteilhafter der Tarif der verkauft wird, um so höher ist die Provision des Verkäufers, die er bei dem entsprechenden Provider kassieren kann.

Unseriöse Vertreter manipulieren auch schon mal das Handy zum Beispiel auf den Empfang kostenpflichtiger Infodienste.

Die böse Überraschung gibt es dann mit der Monatsrechnung.

Bedenken Sie, dass Handys zusammen mit einem wettbewerbsfähigen Vertrag schon für wenige Euro zu erhalten sind. Man muss also nicht unbedingt auf ein "Handygeschenk" hoffen.

Werden Handys wirklich verschenkt, greifen Sie zu, lassen Sie sich aber keinen Vertrag aufschwatzen.


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Handy-Abzocke

Vorsicht: Die Methoden, mit denen Gauner versuchen Handy-Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen, werden immer dreister!

Und das funktioniert z. B. mit einer auch nicht mehr ganz neuen Masche einfach so:

Das Handy klingelt nur einmal ganz kurz, so daß keine Chance besteht, den Anruf entgegen zu nehmen.

Wie üblich, wird bei jedem nicht angenommenem Anruf die Telefonnummer des Anrufers angezeigt. Mit einfachem Tastendruck ist es dann möglich, diesen zurückzurufen.

Auf diese Möglichkeit zusammen mit der Neugier "Wer hat mich da wohl angerufen?" setzen die Gauner.

Ruft man zurück, geht die Verbindung in der Regel ins außereuropäische Ausland, gerne in die Südsee usw., und zahlt als Verbindungsentgelt einen exorbitanten Preis.

Beliebte Nummern sind zur Zeit: 00686/720....... oder 00694/444....... Dort warten dann zumeist Tonbänder und Warteschleife, die zum Teil noch versuchen, Sie am Telefon zu halten.

In diesen Ländern machen die Gauner mit den Telefongesellschaften gemeinsame Sache und teilen sich die "Beute".

Die Telefonnummern werden übrigens von Computern nach dem Zufallsprinzip gebildet und angewählt. Insofern kann man sich vor einer Anwahl nicht schützen.

Beliebt ist auch die Versendung von SMS-Nachrichten nach dem Motto: "Ich liebe Dich!", "Können wir uns mal treffen?", "Einladung!" usw.

Wird geantwortet, wird es teuer!

Also: Beantworten Sie keine Anrufe, Nachrichten usw. von Nummern, die Sie nicht kennen, insbesondere keine, die mit 00 beginnen. Diese Verbindungen gehen ins Ausland.

Wenn jemand Sie unbedingt erreichen möchte, läßt er erstens länger klingeln, zweitens spricht er auf die maibox oder versucht es drittens ganz einfach später noch einmal!


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Im Café

Da wo viele Menschen sind, sind auch Diebe nicht weit.

Daher auch Vorsicht im Restaurant, Biergarten oder Café vor dreisten Dieben!

In der Regel mischt sich der Dieb in gutgefüllten Restaurants, Biergärten oder Cafes unter die Gäste und liest vermeintlich Zeitung.

In Wirklichkeit beobachtet er die Gäste aber ganz genau, inwiefern sich "Gelegenheiten" bieten könnten.

Sind Sie als Opfer ausgemacht, schlendert der Täter an Ihrem Tisch vorbei - eventuell stolpert er auch noch und entschuldigt sich sehr höflich - und kassiert Ihr Portemonaie, Ihr Handy, Ihre Handtasche usw. blitzschnell ein.

Hat der Täter eventuell auch Ihren Autoschlüssel erwischt und gleichzeitig beobachtet mit welchem Auto Sie vorgefahren sind, endet der Cafébesuch besonders bitter: Das Auto ist auch noch weg oder zumindest leergeräumt.

So gehen Sie sicher:

Legen Sie keine Wertsachen offen auf den Tisch oder auf den freien Nachbarstuhl.

Hängen Sie Ihre Jacke nicht mit Wertsachen gefüllt über die Rückenlehne des Stuhles auf dem Sie sitzen.

Wenn Sie Ihre Jacke an der Garderobe abgeben wollen, so tun Sie dies bitte nur, nachdem Sie alle Wertsachen der Jacke entnommen haben.

Natürlich ist manch Designer-Jacke auch schon ohne Inhalt eine Wertsache. Überlegen Sie daher genau, ob die Jacke an der Garderobe wirklich sicher ist.


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Im Schwimmbad

Manch Badegast ist "unsportlicher"als man denkt!

Der Trick ist natürlich auch wieder genauso simpel wie beliebt:

Sie wollen Ihr Sonnenbad im Freibad unterberechen und eine Runde schwimmen gehen.

Ihre Wertsachen wie Uhr oder Portemonaie legen Sie unter das Laken nach dem Motto: Hier sind so viele Badegäste auf der Liegewiese, da fällt jemand sofort auf, wenn er sich am Laken zu schaffen macht.

Sie haben die Liegewiese gerade verlassen und noch keine 10 Züge geschwommen, da fällt "rein zufällig" der Ball von spielenden Kindern auf das Laken. Das Kind fällt im Sprung nach dem Ball eventuell auch noch auf das Laken.

Das Ende ist klar: Neben dem Ball werden auch Ihre Wertsachen mitgenommen.

Zurück vom Schwimmen erwartet Sie leider eine zweite "Abkühlung".

Die ballspielenden Kinder haben natürlich längst das Freibad verlassen und suchen anderweitig Ihr nächstes Opfer.

Es gilt allerdings zu beachten, dass Diebe nicht unbedingt Kinder sind (vielleicht Jugendliche, aber auch diese sollte nicht zu sehr kriminalisiert werden).

Also: Wertsachen gehören unbedingt verschlossen in bewachte Schränke des Bades (auch nicht im Auto lassen!) und auf keinen Fall mit auf die Liegewiese!


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Im Zug

Vorsicht: Betrüger im Zug!

Nicht wirklich originell aber seit Jahren auch ein "Klassiker" ist folgende Methode:

Kurz vor der Abfahrt eines Zuges laufen ein oft gutgekleideter Herr oder eine gutgekleidete Dame durch den Zug oder auf dem Bahnsteig und teilen verzweifelt mit, dass deren Koffer gestohlen worden sei.

Verzweifelt wird gerufen, ob denn jemand helfen kann, damit wenigstens ein Fahrschein gekauft werden kann.

Das vermeintliche Opfer - gerne auch mit Tränen in den Augen - appelliert so lange verzweifelt an das Mitgefühl der Mitreisenden, bis endlich jemand Geld dem Opfer gibt.

Da man ja im gleichen Zug fährt, eilt natürlich die Übergabe der Adresse des angeblichen Opfers nicht und der "Spender" gibt dem "Bestohlenen" noch die erbetene Zeit, bis zur Abfahrt des Zuges auf dem Bahnhof nach dem Dieb Ausschau zu halten.

Das Ende vom Lied ist klar: Der "Bestohlene" taucht natürlich nie wieder auf und es gibt ein wirkliches Opfer: Die Person die helfen wollte.

Variante:

Junge Leute sprechen Reisende an und geben vor noch einen kleinen Betrag zu benötigen um mit der Bahn nach Hause fahren zu können und fragen daher an, ob der entsprechende Betrag ausgeliehen werden kann.

Als "Sicherheit" wird dann irgend ein Ausweis oder die Visitenkarte des Vaters (meist ein Doktor oder ähnlich) überreicht, was sich selbstverständlich später als völliger Schwindel herausstellt.

Bettelvariante:

"Mir fehlen nur noch 3 Euro für meinen Fahrschein"! Das Geld soll also geschenkt werden.

Sind die 3 Euro eingesackt wird weiter gebettelt, bis ein stattliches Sümmchen zusammengekommen ist und man dann wirklich in den wohlverdienten Feierabend gehen/fahren kann.

Beide Varianten werden übrigens auch gut inszeniert an Bahnhöfen im nahen Ausland von (deutschen/österreichischen) Betrügern vorgetragen, die an die Hilfsbereitschaft ihrer Landsleute eindringlich appellieren.


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KFZ-Diebstahl

Da kommt das Auto ganz anders weg als man das für möglich gehalten hätte!

Gerade bei neueren Fahrzeugen machen Wegfahrsperren und immer raffiniertere Technik es  Autodieben immer schwerer zum Erfolg zu kommen.

Not macht erfinderisch!

Vor Jahren aus dem Ausland gemeldet wird nunmehr auch aus Österreich von folgender "Masche" berichtet:

Kinder oder Jugendliche kratzen mit einem Gegenstand über den Lack zumeist hochwertiger Fahrzeuge, die gerade an der roten Ampel warten.

Gleichzeitig strecken die Kinder z. B. noch die Zunge heraus oder versuchen sonstwie den Fahrer zu provozieren.

Sinn der Aktion ist, den wutentbrannten Fahrer aus seinem - oft mit laufendem Motor stehengelassenen Wagen -  zu locken.

Ein erwachsener Komplize wird dann in das Auto springen und auf und davonfahren.

Das versucht wird auf diesem Wege einen Fahrer aus seinem Auto zu locken, passiert selten in Österreich.

Lassen Sie sich trotzdem nicht provozieren!

Verlassen Sie das Auto nie mit laufendem Motor oder mit noch steckendem Zündschlüssel. Das Auto ist sonst "verloren".

Die Versicherung wird übrigens den Schaden in der Regel nicht regulieren.

"Schlechte Karten" bei der Versicherung haben übrigens auch Versicherte, die ihren Gebrauchtwagen verkaufen möchten, dabei aber den angeblichen Kaufinteressenten während der Probefahrt allein im Wagen lassen, z.B. beim Fahrerwechsel mit laufendem Motor.

Ist eine Fahrprobe gewünscht, sollte sich der Verkäufer gleich bei Fahrtbeginn auf den Beifahrersitz begeben und dort auch bleiben, bis die Probefahrt beendet ist.

Die Alternative, zum Beispiel persönliche Papiere des potentiellen Käufers einzubehalten und diese erst nach der Probefahrt wieder auszuhändigen endet oft mit der Überraschung, dass die Papiere (Ausweis etc.) gefälscht sind.


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Kinder unterwegs

Kinder allein unterwegs!

Hier finden Sie ein paar wichtige Tipps, die Kinder mit auf den Weg gegeben werden sollten:

1. Informieren:

Vermitteln Sie Ihrem Kind alle möglichen Gefahren, die in fremder Umgebung und im Umgang mit fremden Menschen auftauchen können.

2. Das will ich nicht:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es nicht alles mitmachen muss. Wenn es etwas nicht mag, soll es sich auch widersetzen können.

3. Weglaufen:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es in einer Notsituation besser wegläuft als Dinge geschehen zu lassen, die dem Kind unangenehm sind.

4. Ortskenntnis:

Machen Sie Ihr Kind mit der Umgebung der Strecke vertraut, auf der das Kind alleine unterwegs sein muss. Gehen Sie mit dem Kind z.B. in Geschäfte entlang des Weges und fragen Sie dort, ob das Kind im Notfall herkommen dürfe.

5. Alarmieren:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es durch Schreien oder ähnliches (z.B. mit Hilfe eines batteriebetriebenen Alarmgerätes) auf sich und eine Notsituation aufmerksam machen soll.

6. Besser zu zweit:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass man als Gruppe besser und sicherer unterwegs ist als allein. Organisieren Sie für regelmäßige Gänge, z.B. zur Schule, entsprechende Gruppen in der Nachbarschaft. Spielen Kinder draussen, ist dies auch besser zu mehreren und macht auch meist mehr Spaß.

7. Sofort nach Hause:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es wichtig ist, sofort auf dem vereinbarten Wege wieder - möglichst in einer Gruppe - nach Hause zu kommen.

8. Niemals mitgehen:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es auf keinen Fall mit Fremden mitgehen oder in deren Auto steigen sollte.

9. Nichts sagen:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass es für den Fall, dass es angesprochen wird, der fremden Person nicht z.B. Namen und Adresse mitteilen sollte.

10. Fremde:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass sie es sofort erzählen sollen, wenn Fremde Ihr Kind angesprochen haben oder sonstwie Ungewöhnliches passiert sein sollte.

11. Handy:

Bereits in der Volksschulzeit über die Anschaffung eines Handy's für Ihr Kind nachdenken, um bessere Verständigung zwischen Eltern und Kind zu gewährleisten, oder auch für einen Anruf des Kindes bei der Polizei.

12. Wichtig:

Vermitteln Sie Ihrem Kind, wie wichtig alle Tipps sind und haben Sie als Eltern immer ein offenes Ohr wenn Ihr Kind Ihnen etwas mitteilen will, auch wenn es zunächst ungewöhnlich klingen sollte.


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Rabatte

Tricks mit Rabatten!

Manche Einzelhandelsgeschäfte liefern sich, nicht nur zu Zeiten des Schlußverkaufs, scheinbar wahre “Rabattschlachten”.

Da wird schon mal mit Preisnachlässen von bis zu 70% gelockt.

Verbraucherschützer warnen angesichts des immer härteren Wettbewerbs im Einzelhandel vor gefälschten Preisnachlässen. Nicht hinter jedem Sonderangebot steckt daher auch wirklich ein Schnäppchen.

Da wird schon schnell mal ein Preis um mehr als verdoppelt um ihn dann um die Hälfte zu reduzieren.

Beliebt ist auch das Anpreisen von Waren mit Hilfe von ehemaligen unverbindlichen Preisempfehlungen (eUVP), die zumeist fern des jetzigen Marktpreises liegen.

Vorsicht ist auch geboten bei Werbung mit Gütesiegeln, die oft schon Jahre alt sind und nicht mehr verwendet werden dürften oder gar nicht erst existiert haben.


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Schlüsseltrick

Vorsicht: Da wird die Hilfsbereitschaft wieder gnadenlos ausgenutzt!

Die Polizei warnt vor folgender simplen aber dennoch wirkungsvollen Masche:

Eine meist junge Frau, in der Regel gepflegt und ordentlich gekleidet, spricht auf der Straße, in einem Geschäft oder Cafe Passanten an.

Die Frau berichtet, dass sie den Schlüssel zu ihrer Wohnung verloren hätte und dass in der Wohnung nun ihr Baby ganz allein sei.

Da sie kein Geld habe, können sie keinen Schlüsseldienst kommen lassen.

Daher bittet die Frau um Geld. Als Sicherheit hinterlegt die Frau dann eine notierte Adresse, manchmal wird auch eine Visitenkarte (das ist meine Büroanschrift) oder auch ein (gefälschter) Ausweis präsentiert.

Gibt man der Frau aus Hilfsbereitschaft das gewünschte Geld, ist es verloren.

Der hinterlegte Namen mit Adresse ist selbstverständlich falsch.

Übrigens, ein seriöser Schlüsseldienst verlangt selbstverständlich keine Vorkasse. Er kann also nach Türöffnung dann problemlos bezahlt werden.

Die meisten seriösen Schlüsseldienste schicken ohnehin eine Rechnung.


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Sicherheit in Bus/Bahn

Das Risiko, in Bussen und Bahnen Opfer einer Gewalttat zu werden ist relativ gering.
Dennoch läßt sich manch vielleicht wirklich kritische Situation mit Umsicht vermeiden.

So gehen Sie ganz sicher:

Die Gemeinschaft bietet gewissen Schutz vor Gewalttätern. Nehmen Sie in der Bahn den vordersten Wagen - auf keinen Fall den letzten Wagen! -, setzen Sie sich im Bus nach vorne zum Fahrer.

Lassen Sie sich durch Reden, Gesten oder ungehöriges Benehmen - Füße auf dem Sitz, Rauchen, Polsterschlitzen, Graffitischmierereien usw. - nicht provozieren, verständigen Sie aber so bald wie möglich das Fahrpersonal oder die Polizei.

Steigen Sie in kritisch empfundenen Situationen am nächsten Bahnhof aus und nehmen Sie einen anderen Wagen oder den nächsten Zug.
Bleiben Sie in der Nähe der Notbremse, benutzen Sie diese aber nur bei ernster Gefahr.

Insbesondere jungen Mädchen, die nicht zumindest in einer Gruppe unterwegs sind, ist von der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln in den späteren Abendstunden abzuraten.

Stecken Sie ein robustes, lautes, batteriebetriebenes Taschenalarmgerät mit einem Reißkontakt in Ihre Handtasche.


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Sicher in die Schule

Sicher in die Schule:

Diese Hinweise sollen helfen, Schaden von unseren Kindern auf dem Schulweg fernzuhalten!

In erster Linie sind die Kinder den Unfallgefahren auf dem Schulweg ausgesetzt, deshalb:

Informieren Sie sich über den genauen Schulweg Ihres Kindes.

Vermitteln Sie Ihrem Kind, daß es stets den gleichen Schulweg benutzt.

Besprechen Sie dieses mit Ihrem Kind!

Ihre Kinder sollten gemeinsam mit anderen Kindern zur Schule und wieder nach Hause gehen.

Die Mitschüler/innen kennen die Wege, auch Abkürzungen oder Schleichwege.

Auch Sie sollten diese kennen!

In der Gemeinschaft der Gruppe ist Ihr Kind geschützter.

Organisieren Sie innerhalb der Schulklasse eine funktionierende Gemeinschaft.

Sprechen Sie mit der Schule und anderen Eltern.

Sprechen Sie über Besonderheiten des/der Schulweges/Gefahrenstellen.

Lernen Sie sich untereinander kennen, z.B. durch

Telefonketten

Begleitung auf dem Schulweg

Schülerlotsendienste

Schul- oder Kinderfeste

Elternabende (gerne auch mit der örtlichen Polizei)


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SMS-Betrug

Seit Monaten werden Handy-Besitzer von Werbe-SMS-Botschaften genervt.

Teils sind die Botschaften als private Nachrichten getarnt ("Jemand ist in Dich verliebt und traut sich nicht, es Dir zu sagen"), teils werden Gewinne oder Gutscheine in Aussicht gestellt.

Doch immer soll der Empfänger eine teure 0190-Nummer zurück rufen.

Da gibt es dann langatmige Sex-Gespräche oder statt des versprochenen Gewinns soll eine Reise gebucht oder ein Zeitschriften-Abonnement bestellt werden.

Oft läuft auch ein Band mit hinhaltendem Gerede.

Achtung: Die teure Nummer ist oft getarnt durch Ländervorwahl-Nummern oder Einwahlnummern gängiger Netzbetreiber!

Reagieren Sie richtig, um den SMS-Betrügern das Wasser abzugraben: SMS sofort löschen, auf keinen Fall reagieren!

Wer beginnt, über die angegebene Nummer zu recherchieren, aus Neugier zu kontaktieren oder zu protestieren, hat schon (Geld) verloren.


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Spendenbetrug

Vorsicht vor Spendensammlern auf der Straße:

Seit Jahren treiben sogenannte "Spendensammler" ihr Unwesen.

In der Regel werden Passanten auf der Straße angesprochen und ihnen eine Spendenbüchse oft einer bekannten Hilfsorganisation unter die Nase gehalten.

Teilweise werden auch Stände aufgebaut mit erschütternden Bildern von hungernden Kindern oder gequälten Tieren.

Einziger Zweck: Sie sollen sofort Geld geben. Die Mitnahme einer Information und eine eventuell spätere Spende per Überweisung ist in aller Regel unerwünscht.

Grundsätzlich ist die Spendensammelpraxis, Geld direkt vor Ort einkassieren zu wollen, ungewöhnlich und zumeist unseriös.

Nicht jeder, der Ihnen die Sammelbüchse einer bekannten Organisation zeigt, sammelt auch tatsächlich für diese.

Auch macht z. B. ein Esel, der zusammen mit einem Spendensammler in der Fußgängerzone steht, noch lange keinen Zirkus, für den das Geld angeblich bestimmt sein soll.

Wenn Sie Spenden möchten, so tun Sie dies besser per  Banküberweisung auf das Konto einer Ihnen bekannten Hilfsorganisation.  


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Spielkartenbetrug

Vorsicht: Spielkartenbetrüger!

Überall da, wo Touristen sind, sind auch Betrüger nicht weit, die mit ihren "Kunststücken" ahnungslose Touristen abziehen.

Das geht natürlich auch wieder eigentlich ganz einfach:

Auf einer belebten "Touristenmeile" oder einem großen, von Touristen gerne besuchten Markt, hantieren zumeist ältere Herren mit 3 Spielkarten auf einem kleinen Holzbrett und bieten Touristen ein Spiel an.

Das Spiel geht darum, von den 3 Karten, von denen zwei identisch sind, die einzelne herauszufinden. Der Einsatz beträgt meist zwischen 10 und 50, aber auch schon mal 100 Euro.

Die Karten werden dazu auf der Platte gemischt und dann mit der Rückseite dem Spieler präsentiert.

Der Kartenbetrüger ist so flink, dass der Spieler gar nicht merkt, dass er auf Taschenspielertricks reinfällt und natürlich immer die falsche Karte auswählt.

Oft ist auch zu beobachten, dass von Mitspielern gewonnen wird. Dann sind es aber meist Komplizen des Betrügers die zur Werbung neuer Spieler als Gewinner dastehen sollen.

Manchmal wir auch ein Gratisspiel angeboten, bei dem natürlich auch gewonnen wird.

Beim Spiel um Einsatz wird dann selbstverständlich wieder verloren.


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Straßenräuber

Vorsicht: Strassenräuber!

 

Straßenräuber sind oft Kinder und Halbwüchsige.

Sie setzen in der Regel auf Schnelligkeit und Überraschung statt auf Gewalt.

Im Vorbeifahren (Fahrrad/Moped) oder Vorbeilaufen greifen die Täter nach den Handtaschen und versuchen diese Ihnen zu entreißen.

Ihre Gesundheit ist wichtiger als der Verlust einer Tasche!

Falls tatsächlich Räuber versuchen, Ihnen die Tasche zu entreißen, dann lassen Sie diese los und leisten Sie keinen Widerstand, damit sich die Täter nicht mit weiterer Gewalt ihrer Beute bemächtigen.

Sie könnten im Gerangel mit dem Täter stürzen und erhebliche Verletzungen erleiden.

Im Idealfall führt man wenig in der Handtasche mit, dann "braucht" man auch nicht darum zu kämpfen.

 


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Taschendiebe

Mit diesen Tricks arbeiten Taschendiebe:


"Oh, Verzeihung!"

Im Gedränge werden Sie "versehentlich" angerempelt. Auf der Treppe werden Sie von eiligen Passanten kurz "in die Mitte" genommen. Beim Einsteigen in den Bus stolpert Ihr Vordermann, er bückt sich oder bleibt plötzlich stehen. Während Sie nach Halt suchen oder auflaufen und abgelenkt sind, greift ein Komplize in Ihre Tasche.


"Ganz schön voll hier!"

Im vollen Bus oder in der Bahn rückt jemand unangenehm dicht an Sie heran. Sie wenden ihm ärgerlich den Rücken zu - und damit Ihre Schultertasche "griffbereit".


"Wo finde ich diese Straße?"

Fremde fragen Sie nach dem Weg und halten Ihnen einen Stadtplan vor oder bitten Sie - beispielsweise auf Bahnhöfen - an einen ausgehängten Plan. Während Sie sich orientieren und abgelenkt sind, plündern Komplizen Ihre Hand- oder Umhängetasche.


"Können Sie wechseln?"

Wenn Sie das Münzfach Ihrer Börse öffnen, lenkt er Sie ab, etwa indem er seine Münze in Ihre Börse wirft und stiehlt dabei die Geldscheine.


"Das ist mir aber unangenehm!"

Speziell nach einem Bankbesuch werden Sie "versehentlich" mit Ketchup, Eis oder einer Flüssigkeit bekleckert, beim wortreichen Reinigungsversuch verschwindet das gerade abgehobene Geld aus Ihrer Tasche.


"Wo steht die Milch?"

Im Supermarkt fragen Fremde nach einer bestimmten Ware. Während Sie diese suchen oder das vorgezeigte Produkt erklären, wird Ihre Tasche am Einkaufswagen ausgeräumt.


"Haste mal ´ne Mark!"

Kinder oder Jugendliche tollen um Sie herum, betteln Sie an und zupfen an Ihrer Kleidung. Während Sie abgelenkt sind, greift einer in Ihre Handtasche.


"Diese Rose ist für Sie!"

Ein wildfremder Mensch begrüßt Sie freudig auf der Straße , umarmt Sie oder steckt Ihnen eine Blume an. Während Sie noch verdutzt sind, verschwindet aus Ihrer Tasche die Geldbörse.


"Darf ich Ihnen die Tasche abnehmen?"

Einzeltäter beobachten Sie beim Einkaufen und bieten Ihnen scheinbar hilfsbereit noch im Geschäft oder auf der Straße an, Ihren Einkauf nach Hause zu tragen. Dort eilt der Täter mit der Tasche eilig die Treppe hinauf, während Sie als eventuell älterer Mensch nicht so schnell hinterherkommen. Währenddessen nimmt der Täter die Geldbörse aus der Tasche, stellt die Tasche vor die Tür und kommt Ihnen dann zumeist noch mit freundlichen Abschiedsworten entgegen. Den Verlust der Geldbörse bemerken Sie erst beim Auspacken.

So gehen Sie ganz sicher:
Nehmen Sie nach Möglichkeit keine größeren Bargeldbeträge mit.

Vergessen Sie niemals Ihre Bankomatkarte im Automaten.

Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere in verschiedenen verschlossenen Innentaschen Ihrer Oberbekleidung dicht am Körper.

Benutzen Sie statt einer Handtasche besser einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel oder eine am Gürtel angekettete Geldbörse.

Tragen Sie eine Hand- oder Umhängetasche verschlossen unter dem Arm geklemmt oder auf der Körpervorderseite mit dem Verschluß zum Körper und nicht lose über der Schulter halb auf dem Rücken.

Legen Sie Ihre Geldbörse beim Einkauf nicht in die Einkaufstasche, den Einkaufskorb oder -wagen, sondern tragen Sie Ihr Geld in einer verschlossenen körpernahen Innentasche Ihrer Oberbekleidung.

Legen Sie Ihre Geldbörse beim Bezahlen an der Kasse niemals aus der Hand.

Lassen Sie Ihre Handtasche nie aus den Augen, weder im Restaurant oder Laden, noch im Kaufhaus. Hängen Sie Ihre Tasche bei der Anprobe von Schuhen oder Kleidung nicht an die Stuhllehne.


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Taxifahrerfalle

Vorsicht: Diebe bestellen Taxi!

Warum auf ein zufällig vorbeikommendes Taxi warten und den Taxifahrer bestehlen, wenn man es doch auch viel einfacher haben kann, und zwar so:

Mit Hilfe des Telefonbuchs suchen die Diebe Namen und Adresse eines beliebigen Telefonanschlußinhabers heraus aus und bestellen ein Taxi zu einer bestimmten Uhrzeit dorthin.

Die Diebe lauern dann zur bestellten Zeit am bestellten Ort dem Taxifahrer auf.

Während der Fahrer aus dem Taxi steigt und zum Grundstück des vermeintlichen Taxibestellers geht um dort zu klingeln, schnappen sich die Diebe still und heimlich den Geldbeutel oder was sonst noch so geboten wird aus dem Taxi.

Bis der Taxifahrer den Diebstahl bemerkt hat, sind die Täter längst über alle Berge und mit weiteren Taxen betraut.

Bei etwas rabiateren Ganoven muss dann auch schon mal damit gerechnet werden, dass dem Taxifahrer der Geldbeutel - wenn er diesen denn aus dem Taxi mitgenommen hat - entrissen wird.

Manch Taxifahrer lässt auch schon mal sein Taxi mit laufendem Motor stehen um nur "kurz zu klingeln". Klar, daß die Täter aufgrund der freundlichen Einladung nicht nur zum Geldbeutel greifen werden.

Also: Fahrzeug ausstellen, Geldbeutel geschützt - am besten als Brustbeutel etc. - mitnehmen und Taxi unbedingt abschliessen!


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Toilettentrick

Gauner machen auch vor dem "stillen Örtchen" kein Halt!

Der Trick ist ganz einfach und es gibt ihn wohl auch schon so lange, wie es öffentliche Toiletten mit verschließbaren Türen gibt.

Und so funktionierts:

In bevorzugt größeren, öffentlichen Toilettenanlagen wie sie beispielsweise an Bahnhöfen etc. zu finden sind, drückt die Täterin (meist sind es Frauen auf dem Damenklo) einfach von außen die Türklinke des besetzten Klos herunter in der Hoffnung, daß eine von innen an die Türklinke gehängte Jacke oder Tasche herunterfällt.

Durch den meist großen, unteren Türspalt kann die Beute dann einfach hervorgezogen werden und die Täterin macht sich davon.

Das Opfer, daß sich ja meist in einer Situation befindet, die es nicht zuläßt, aus dem Klo herauszuspringen und die Verfolgung aufzunehmen, ist verdutzt und ohne Chance.

Unser Tipp:

Hängen Sie nichts an die Türklinke. Hängen Sie auch nichts auf in einer Reichweite, die es ermöglichen könnte, daß der Täter z. B. einen Mantel durch den Türspalt nach außen reißen kann.

Macht eine Toilettenanlage auf Sie einen unsicheren Eindruck, verschieben Sie nach Möglichkeit Ihr Bedürfnis auf ein geeigneteres "Örtchen".


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Verkauf im Ausland

Vorsicht: Verkauf im Ausland!

Sollen Verkäufer für Verkaufsverhandlungen ins Ausland gelockt werden, dann ist ganz besondere Vorsicht angeraten.

Die Masche funktioniert seit Jahren immer gleich:

Auf eine Immobilien-Verkaufsanzeige meldet sich ein Interessent aus Belgien, Frankreich oder Italien und bekundet sein starkes Interesse am inserierten Objekt.

Es wird jedoch gewünscht, dass die ersten Verkaufsverhandlungen im Ausland im Beisein eines gutsituierten und erfahrenen Verwandten stattfinden ("Dem kann ich nicht die Reise nach Deutschland zumuten").

Im Ausland angekommen, wird dem angereisten Verkäufer dann erklärt, dass dem Interessenten noch ein gewisser Betrag in Euro fehle, in einer anderen Währung, meist Schweizer Franken, bereits aber vorhanden sei.

Man bittet, das Geld mit dem Verkäufer tauschen zu können ("Wir brauchen Bargeld für die Abwicklung in Deutschland etc.), und zwar zu einem für den Verkäufer äußerst interessanten Wechselkurs.

Der Verkäufer, der natürlich alles tut um den Verkauf auch abwickeln zu können, soll also beim nächsten Treffen, bei dem ein notarieller Vorvertrag abgeschlossen werden soll, das "Wechselgeld" in bar mitbringen.

Oft wird der Verkäufer dann noch zu einer Bank gebracht, wo tatsächlich ein Koffer mit Fremdwährung im Schliessfach schlummert.

Manchmal zeigt man sich sogar großzügig und ein großer Schein aus dem Koffer wird ohne Gegenleistung zur Prüfung mitgegeben.

Wenn dann der Verkäufer mit dem "Wechselgeld" in bar zum nächsten Treffen ins Ausland kommt, wird ihm das Geld dreist geraubt oder durch einen Trick abgeknöpft.

Neben Immobilienverkäufern sind z.B. auch Juweliere beliebte Opfer.

Letztere werden übrigens auch gebeten, ihre wertvollsten Stücke zum Verkaufsgespräch ins Ausland gleich mitzubringen.

Das Schicksal der wertvollsten Stücke entspricht letztlich dem des Wechselgeldes: Plötzlich weg!


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Zeitschriftenabos

Vorsicht: Aboabzocke!

Früher zog man noch von Tür zu Tür und versuchte mit einer herzergreifenden Geschichte seine Zeitschriftenabos los zu werden.

Die Zeiten sind vorbei! Heute wird vorzugsweise elegant "akquiriert".

Und das funktioniert ganz einfach so:

Oft werden Opfer durch Zeitungsanzeigen geködert, meist aber auf der Straße angesprochen nach dem Motto: "Wollen Sie mit Ihrem Auto Geld verdienen?"

Wird das bejaht, wird ein in der Nähe gelegenes Büro aufgesucht und Ihnen zügig angeboten, Ihr Auto als Werbefläche zu vermieten.

Um Mietinteressenten zu gewinnen, soll das Auto per Internet präsentiert werden.

Die Internet-Präsentation soll dann meist bis zu 100 Euro kosten.

Der Verkäufer macht jedoch darauf aufmerksam, dass es einen Verlag gibt, der die tolle Idee sponsert in der Form, dass Abonnenten seiner Zeitschrift für den Interneteintrag des Autos gar nichts zahlen müssen.

Schnell wird dann der Abovertrag gemacht und schneller als man denkt hat man ein Zweijahresabo für eine Zeitschrift, die man ja eigentlich gar nicht lesen wollte.

Ach ja: Von dem Interneteintrag des Autos hört man meist nachdem das Abo unterschrieben ist nichts mehr.

Wer auf diese oder eine ähnliche Weise reingelegt wurde, sollte unbedingt die nächstgelegene Verbraucherberatung aufsuchen.

Quelle: Verbraucherzentralen

 


Zuhause:


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Anlagenbetrug

Vorsicht: Geldhaie!

Jahr für Jahr werden private Anleger in Deutschland um Beträge in Milliardenhöhe erleichtert.

Vom Risiko, Anlagebetrügern auf den Leim zu gehen, ist jeder betroffen. Wenn Sie beispielsweise bereit sein sollten, mehr für Ihre Altersvorsorge zu tun, könnten Sie Gefahr laufen, Opfer unseriöser Anlage- und Vermittlungsgesellschaften zu werden.

Schützen Sie sich rechtzeitig vor deren Tricks. Dann muss Ihr berechtigter Wunsch nach höherer Rendite nicht mit dem Totalverlust des von Ihnen eingesetzten Geldes enden.

Prüfen Sie die Seriosität der Anbieter, damit wirklich mehr aus Ihrem Geld wird.

Unaufgeforderte telefonische Kontaktaufnahme ist im Finanzdienstleistungsgewerbe wettbewerbsrechtlich grundsätzlich nicht zulässig.

In einem solchen Fall sollten Sie jeden Kontakt ablehnen. Das Risiko ist zu hoch!

Auch wenn Verwandte oder Bekannte vom Anbieter als Referenz genannt werden oder diese Sie sogar selbst wegen der Vereinbarung eines Beratungstermins ansprechen, ist das allein noch kein Beleg für die Seriosität der Geldanlage.

Häufig werden gerade geschäftsunerfahrene oder nichtsahnende, bereits zum Opfer gewordene Kunden benutzt, um weitere Anleger zu gewinnen.

Lassen Sie sich auch nicht von Verwandten oder Bekannten nur deshalb berreden, weil diese bereits selbst eingestiegen sind.

Auf dem Kapitalmarkt sind leider nicht nur seriöse Anbieter von Finanzdienstleistungen zu finden. Es tummeln sich dort allzu häufig auch Dilettanten und Betrüger.

Verlangen Sie deshalb aussagefähige Informationen und Referenzen über die bisherige Tätigkeit des Anbieters. Hochglanzprospekte und repräsentative Büroräume könnten auch nur Blendwerk sein.

Berufsbezeichnungen wie Finanzberater oder Vermögensberater sind gesetzlich nicht geschützt und belegen daher für sich nicht die Seriosität des Anbieters.

Lassen Sie sich deshalb durch solche Berufsbezeichnungen nicht beeindrucken; jeder kann sich so nennen. Ziehen Sie unbedingt Erkundigungen über den Anbieter ein!

Nachfragen bei der Verbraucherschutzzentrale, Ihrer Hausbank oder einer (Kriminal-)polizeilichen Beratungsstelle können weiterhelfen.

Lassen Sie sich den Ausweis eines Vermittlers zeigen und notieren Sie die Daten.

Immer mehr unseriöse Anbieter lassen sich mit Vorlieben ausländischen Steueroasen nieder. Oftmals findet sich am offiziellen Firmensitz nicht mehr als ein Briefkasten.

Bedenken Sie auch die mit einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung im Ausland (Gerichtsstand) verbundenen Risiken und Kosten; schlimmstenfalls ist Ihr Vertragspartner gar nicht greifbar.

Anlageentscheidungen sollten immer in Ruhe überlegt werden. Bei unseriösen Angeboten steht nur einer unter Zeitdruck: der Anbieter.

Er muß aus seinen Kunden in möglichst kurzer Zeit möglichst viel Geld herausholen.

Denn bei längerer Geschäftsbeziehung steigt das Risiko, als unseriöser Anbieter entlarvt zu werden. Lassen Sie sich bei Geldanlagegeschäften niemals unter Zeitdruck setzen.

Bei langfristigen Kapitalanlagen spielt der Einstiegstag nur eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger sind ein solides Produkt und die Laufzeit.

Ein entgangener Gewinn ist weniger schmerzhaft als ein erlittener Verlust.

Betrügerisch arbeitende Firmen wechseln häufig ihre Firmen (-mäntel) und Anschriften. So sind Ansprüche gegen sie kaum durchsetzbar.

Schauen Sie genau hin, wer Ihr Vertragspartner ist und wer dahinter steht.

Einfacher Trick um Sie ins Geschäft zu locken:

Der Trick ist einfach: Zum Einstieg wird Ihnen ein kleineres Geschäft angeboten, das vergleichsweise riesigen Gewinn abwirft. Ziehen Sie daraus nicht falsche Schlüsse; solche Gewinne werden von Betrügern nicht erwirtschaftet, sondern mit dem Kapital anderer Anleger finanziert.

Wenn Sie aber Vertrauen gefasst haben und richtig einsteigen, besteht die Gefahr, daß Sie gnadenlos abgezockt werden.

Bleiben Sie darum auch nach einem erfolgreichen Erstgeschäft kritisch. Anfängliche an Sie zurückfließende Erträge sind nicht unbedingt ein Beleg für eine dauerhaft seriöse Anlage.

In Deutschland werden nicht alle Produkte auf dem Kapitalmarkt zugelassen. Alle tatsächlich an der Börse zugelassenen und gehandelten Werte haben eine 6-stellige Wertpapierkennnummer (WKN), bzw. ab dem 22. April 2003 eine 12stellige International Securities Identification Number (ISIN).

Prüfen Sie: Ist das angebotene Produkt mit einer WKN bzw. ISIN in der Fachpresse veröffentlicht?

Wenn nicht, gehört es vielleicht zu den nicht zugelassenen Produkten oder kann mit Vergleichsprodukten nicht konkurrieren!
 

Wie lange existiert das Produkt? Wie hat sich die Rendite der Anlage in der Vergangenheit entwickelt?

Je länger ein Produkt existiert, desto aussagekräftiger ist der Vergleichszeitraum (mindestens fünf bis zehn Jahre).

Lassen Sie sich nicht mit ein paar pauschalen Angaben zu dem Ihnen angebotenen Produkt abspeisen.

Detaillierte Informationen dazu, wie und wo Ihr Kapital konkret angelegt werden soll und welche Kosten für Sie damit verbunden sind, gehören zu den wesentlichen Vertragsverpflichtungen des Anbieters.

Verlangen Sie vom Anbieter ausführliche und aussagekräftige Informationen zu den angebotenen Kapitalanlagen.

Lassen Sie sich Gegenangebote machen. Vergleichen Sie die Angebote mit denen anderer Anbieter.


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Antiquitätensammler

Vorsicht: Antiquitäten-Liebhaber unterwegs!

Noch nicht ganz so alt ist die folgende Masche:

Die Betrüger klingeln an der Tür und fragen, ob Antiquitäten vorhanden seien. Die Männer geben vor, Kunst- und Antiquitätensammler zu sein und einen Sammlerkatalog erstellen zu wollen.

Bittet man die "Herren" herein werden diese sich schnell für ein Stück oder gern auch mehrere Stücke begeistern, die unbedingt in den Sammlerkatalog - dies steigert auch den Wert der Antiquität - aufgenommen werden sollten.

Um perfekte Fotos von den guten Stücken machen zu können, wird darum gebeten, die Dinge mit zum Auto nehmen zu dürfen, da dort eine entsprechende Fotoeinrichtung vorhanden sei.

Das Ende vom Lied ist natürlich klar: Die guten Stücke sind verloren.

Variante:

Aufgrund von Inseraten melden sich die Betrüger bei einem Verkäufer.  Die Betrüger geben vor im Auftrag zu handeln und wollen das entsprechende Stück möglichst perfekt - das geht nur im Auto - für den Auftraggeber fotografieren.

Weitere Variant: Als Sicherheit für die Zeit der Fotos - manchmal sollen die Fotos auch in einem Fotostudio gemacht werden ("Sie wollen doch auch optimale Fotos?") - wird auch großzügig ein Scheck oder (Falsch-)geld hinterlegt.


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Anzeigenwerber

Vorsicht: Abzocke im Namen der Polizei!

Polizeidienststellen warnen dringend vor unseriösen Anzeigenverlagen und Offertenblättern, die mit dem Begriff "Polizei" Geschäfte machen.

Bundesweit bieten Anzeigendrücker Geschäftsleuten, Handwerksbetrieben usw. Inserate in Zeitschriften an, die angeblich - so zumindest wird der Eindruck erweckt - von der Polizei herausgegeben wird.

In Wirklichkeit hat die Zeitschrift, in der Sicherheitstipps etc. veröffentlicht werden sollen, jedoch nichts mit der Polizei zu tun.

Die Werbewirksamkeit der Zeitschrift, wenn Sie denn überhaupt verteilt wird, ist gleich null. Wenn gedruckt wird, dann nur so viele Exemplare, wie für die ahnungslosen Inserenten benötigt werden.

Die Zusicherung einer geprüften Auflage ist selbstverständlich nicht Gegenstand des Anzeigenauftrags.

Da die Zeitschrift ja angeblich von der Polizei kommt, lassen sich viele Inserenten leider blenden.

Die weitergehende Masche: Wer denkt, eine Anzeige geordert zu haben, hat sich im Kleingedruckten schnell mal für 12 Anzeigen entschieden.

Dann für alle Anzeigen nicht zahlen zu müssen, wäre nur möglich, sofern eine "arglistige Täuschung" nachweisbar wäre.

Im Übrigen gibt es - anders als bei Privatleuten - unter Geschäftsleuten kein Rücktritts- oder Widerrufsrecht.

Es ist daher besondere Vorsicht angeraten, wenn für Anzeigen im Zusammenhang mit der Polizei geworben wird.

Im Zweifel sollte man sich beim nächsten Polizeirevier über die Seriosität der Anbieter erkundigen.


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Apfel-Nepp

Vorsicht: Apfel-Nepper unterwegs!

Billige Masche auf die leider seit Jahren immer wieder zumeist ältere Leute hereinfallen.

Die Masche läuft wie folgt:

An der Tür zumeist älterer Leute klingelt ein Obstverkäufer und bietet Obst, zum Beispiel Äpfel, zu einem unschlagbar günstigen Preis an.

Manchmal sprechen die Betrüger ihr Opfer auch direkt auf dem Markt oder in einem Geschäft an ("Oh, ich sehe Sie möchten Obst kaufen. Ich hätte da ein besonders günstiges Angebot für Sie!")

Oft will man sich das vermeintliche Schnäppchen nicht entgehen lassen und kauft eine grosse Menge ("zu dem Preis geht nur die Menge") an Obst ein.

Wird dann die Lieferung zu einem späteren Zeitpunkt genauer unter die Lupe genommen oder sind die oberen Äpfel vebraucht, stellt sich heraus, dass unter dem oberen Obst meist nur leere Schachteln oder Zeitungen liegen.

Der Verkäufer ist dann natürlich längst über alle Berge und "beglückt" weitere Kunden.

Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei besonderen Angeboten und prüfen Sie ganz genau den kompletten Inhalt Ihnen angebotener Ware.

Bedenken Sie: In der Regel hat keiner etwas zu verschenken! Gute Ware hat auch ihren Preis.

Sind Waren so günstig, dass es eigentlich nicht mit rechten Dingen zugehen kann, ist Vorsicht angeraten.

Diese Art von Betrug ist in Österreich nicht sehr gängig, trotzdem ist es oftmals besser im Ernstfall darauf vorbereitet bzw. zumindest darüber informiert zu sein.


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Dialer-Programme

Vorsicht: Abzocke über 0190-Dialer-Programme!

0190-Einwahlprogramme, sogenannte "0190-Dialer", sind Zusatzprogramme für Ihren Computer, die eine Verbindung zum Internet über Mehrwertdienstrufnummern verschiedener Betreiber aufbauen.

Diese Dienste berechnen nicht nur die Verbindungszeit, sondern zum Teil auch bereits die Einwahl.

In der letzten Zeit mehrt sich die Anzahl von Anbietern, die versuchen, über die genannten Einwahlprogramme überteuerte Angebote zu machen.

Einige "0190-Dialer" verschweigen gar die durch sie entstehenden erheblichen Kosten. In seltenen Fällen ist es schon vorgekommen, dass allein für die Einwahl mehr als 100 Euro verlangt wurde.

Darüberhinaus gibt es auch Dialer-Programme, die sich ohne Einverständnis des Nutzers "still und heimlich" im Computer einnisten.

Es gibt jedoch Vorsichtsmaßnahmen, mit denen Sie sich weitgehend vor dieser "Abzocke" schützen können.

Tipps:

  • Informieren Sie Ihre Familie über die Gefahren und Kosten, die Dialer verursachen können. Gerade Kinder probieren gerne neue Dinge aus und laden dabei arglos die Dialer-Software.
     
  • Misstrauen Sie Angeboten im Internet, die ein Zusatzprogramm installieren wollen. Seriöse Anbieter informieren ausführlich und starten ihre Software auch nur auf eine Benutzer-Aktion hin.
     
  • Vorsicht geboten ist bei Software aus zweifelhaften Quellen, z.B. aus den Bereichen Erotik, Hacking, irgendwelchen "Geheimtipps" Unbekannter und auch bei Pseudo-Sicherheitsprogrammen.
     
  • Seien Sie misstrauisch, wenn der Hinweis auf entstehende Kosten nur unauffällig angezeigt wird oder gar fehlt.
     
  • Es gibt technische Möglichkeiten, sich durch Browser-Einstellungen oder durch Zusatzsoftware zu schützen. Aktuelle Informationen hierzu erhalten Sie in Fachzeitschriften und über die in diesem Ratgeber genannten Webseiten.
     
  • Absoluten Schutz gegen dubiose Dialer-Programme bietet eine komplette Sperrung aller 0190-Verbindungen durch die Telefongesellschaft.
    Damit verzichten Sie allerdings auch auf seriöse Anbieter, die ihre Dienste über diese Service-Nummern offerieren.


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Diamanten

Diamonds are girl's best friend!

Nicht nur junge Frauen auch Anlagebetrüger haben die Liebe zu Diamanten entdeckt.

Echte Leidenschaft entwickeln Anlagebetrüger, wenn Sie sogenannte Anlagediamanten per Telefonverkauf oder Zeitungsanzeige an Investoren verkaufen können.

Das Problem: Die Steine werden in der Regel zu einem völlig überzogenen Preis angeboten.-Selbst wenn die Steine echt und von ausgezeichneter Qualität sein sollten - was leider auch nicht immer der Fall ist -, ist nach Jahren ein Verkauf unter Renditegesichtspunkten problematisch.

Schnell wird sich die Erkenntnis durchsetzen, daß beispielsweise ein Juwelier nur einen Bruchteil des einstigen Kaufpreises zahlen will.

Leider nicht selten liegt der tatsächliche Wert eines Steines bei 10% des Kaufpreises.

Auch angebliche Rückkaufgarantien zugesagt durch die Anlagefirma nützen oft wenig, da die Firmen in der Regel nach kurzer Zeit am Markt wieder verschwunden sind und unter neuem Namen auftauchen.

Will ein Anleger seinen gekauften Diamanten prüfen lassen und muß diesen deshalb aus der eingeschweißten Folie nehmen, so lehnen Firmen den Rückkauf schon allein aus dem Grund der aufgetrennten Folie ab.

Gerne wird der Anleger auch mit kleinen Steinen "angefüttert", die schon nach wenigen Wochen zu einem höheren Preis zurückgenommen werden, um dann dem gierig gewordenen Anleger einen oder gern auch mehrere große Steine zu verkaufen.

Muß es denn trotz aller Bedenken wirklich ein "Anlagestein" sein, fragen Sie doch vor dem Kauf einen renommierten Juwelier, zu welchem Preis er den Stein Ihnen abkaufen würde. So erhalten Sie einen Anhaltspunkt über den tatsächlichen Wert des Steins.

Die Bestimmung der Qualitätsmerkmale von Diamanten erfolgt in gemmologischen Instituten. Die weltweit renommiertesten sind:

GIA (Gemological Institute of America)

HRD (Hoge Raad voor Diamant, Antwerpen)

IGI (International Gemmological Institute, Antwerpen)

Prüflabor GmbH, Idar Oberstein

Verfügt ein Anlagestein nicht zumindest über eine (echte) Zertifizierung eines dieser Institute ist schon recht nicht von einem sogenannten Anlagestein auszugehen.


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Einbruch

Vorsicht: Einbruch!

"Bei mir wird schon nicht eingebrochen"!

So denken viele Menschen, bis es dann doch passiert.

Dann ist der Schock groß, die Privatsphäre
ist verletzt und das Sicherheitsgefühl verloren.

Insbesondere psychische Folgen, die nach einem
Einbruch auftreten können, wiegen oft schwerer als der eigentliche materielle Schaden.

Die Erfahrung der Polizei zeigt, daß man sich vor der Gefahr eines Einbruchs schützen kann.

Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuchsstadium stecken, nicht zuletzt durch sachgemäße sicherungstechnische Einrichtungen.

Daher ist das Einleiten wirksamer Abwehr-Maßnahmen gegen den Einbruch durchaus angebracht und dient der eigenen Sicherheit.

Die Argumente, "bei mir ist nichts zu holen" oder "Einbrecher kommen überall rein" und "ich bin ja versichert", sind leider immer wieder zu hören.

Überzeugen können die "Argumente" nicht sondern sind Ausdruck fehlender Sachkenntnis.

Polizei-Empfehlungen für Ihre Sicherheit und baulich-technische Maßnahmen sind:

Wenn Sie weggehen, verschließen Sie alle Fenster, Balkon- und Terrassentüren, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Verschließen Sie auch Zusatzschlösser oder absperrbare Zusatzsicherungen. Diese erschweren einem Täter das rasche Eindringen.

Gekippte Fenster sind offene Fenster! Nicht nur im Erdgeschossbereich, sondern auch in den Obergeschossen, wenn diese leicht erreichbar sind!
Hier helfen Zusatzsicherungen an Griffen und Bändern nur, wenn die Fenster geschlossen sind!

Eventuell vorhandene Rollladen sollten gegen das Hochschieben von außen gesichert sein. Am besten sind geprüfte und genormte einbruchhemmende Rollläden, die bereits alle erforderlichen Sicherungsmaßnahmen beinhalten.

Eingangstüren zu Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus und auch eventuell andere Nebenzugangstüren dürfen nicht vernachlässigt werden! Bei Nachrüstungen mit Sicherungsmitteln muß deren Wirkung sinnvoll aufeinander abgestimmt sein. Türblatt, Türrahmen, Türbänder, Schlösser und Beschläge müssen qualitativ gleichwertig sein.

Der Schließzylinder sollte am besten mit einer im Schutzbeschlag integrierten Zylinderabdeckung ("Kernziehschutz") gesichert sein.

Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner betätigen! Auch Keller- und Bodentüren sollten stets verschlossen sein.

Die Polizei kann nicht überall zur gleichen Zeit sein. Nachbarn gibt es fast immer. Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Nachbarn, helfen sie einander. Aufmerksame Nachbarn schrecken Einbrecher und Betrüger in aller Regel ab.

Verstecken Sie Ihren Haus- oder Wohnungsschlüssel niemals draußen, denn Einbrecher kennen jedes Versteck!

Eine Einbruchmeldeanlage kann mechanische Sicherungen nicht ersetzen. Sie kann nur melden, dass etwas passiert ist, das Einbrechen selbst aber nicht immer verhindern.

Also: Machen Sie es dem Einbrecher so schwer wie möglich, in Ihr Heim einzudringen.


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Erbschaft aus Asien

Vorsicht: Erbschaft aus Asien!

Da kennen Betrüger wieder einmal keine Gnade und zocken sogar Menschen ab, die gerade um verstorbene Angehörige trauern.

Die Masche funktioniert wie folgt:

Die Betrüger studieren ausführlich die Totenanzeigen deutscher Tageszeitungen und schicken bei "aussichtsreichen Kandidaten" dann unter der Firma Global International Securities/Kuala Lumpur, Malaysia einen in Englischer Sprache verfassten Brief, der die Hinterbliebenen darüber informiert, dass der oder die Verstorbene bei Global International Wertgegenstände/Bargeld etc. deponiert habe und dass der angeschriebene Angehörige als Erbe bestimmt worden sei.

Dort sollen schon Erbschaften in Millionenhöhe in Aussicht gestellt worden sein.

Global International fordert die Angehörigen auf, eine Bearbeitungsgebühr von bis zu 10.000 Euro auf ein Konto von Global International in Malaysia zu überweisen. Nach Zahlung der Bearbeitungsgebühr soll die Erbschaft dann angeblich freigegeben werden.

Das Ende vom Lied ist natürlich klar: wer zahlt, hört nie wieder etwas aus Malaysia, erhält schon recht keine Erbschaft ausgezahlt.

Die Kriminalpolizei warnt dringend davor, sich auf den "Handel" einzulassen.

In Österreich ist dieser Trick besser bekannt unter dem Namen "Neffen/Nichtentrick". Hierbei meldet sich ein angeblicher Neffe oder eine angebliche Nichte.


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Falsche Ableser

 Vorsicht: Falsche Ableser!

Leider auch seit Jahren nicht "totzukriegende" Masche insbesondere ältere Menschen zu bestehlen.

Der Betrüger klingelt an der Tür und gibt sich als Mann von den Wasserwerken oder von dem Stromversorger aus und bittet um Zugang zu dem entsprechenden Zähler.

Insbesondere ältere Menschen lassen die Betrüger oft arglos in die Wohnung, gerne "arbeiten" die Betrüger auch zu zweit.

Um kurz unbeobachtet zu sein, wird das Opfer dann auch schon mal in die Küche und dann ins Bad geschickt, um das Wasser laufen zu lassen. Der Betrüger will angeblich prüfen, ob die Wasseruhr auch läuft.

Genauso funktioniert die Masche beim Strom: Das Opfer wird rausgeschickt um in einem anderen Raum das Licht an- und auszuschalten.

Nach einem kurzen Gespräch und der Versicherung, dass alles in Ordnung ist, verschwinden die Betrüger still und leise.

Dass etwas gestohlen wurde, merken die Opfer oft erst viel später.

Grundsätzlich gilt:

Ablesungen werden immer vorher schriftlich angekündigt, (Betrüger rufen auch schon mal vorher an), in Mehrfamilienhäusern wird in der Regel ein Aushang auf die Ablesung aufmerksam machen, lassen Sie sich nicht von (gefälschten oder gestohlenen) Ausweisen blenden, im Zweifel bei dem Versorgungsunternehmen oder bei Nachbarn nachfragen.


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Falsche Handwerker

Vorsicht: Falsche Handwerker!

Immer wieder werden - vorwiegend ältere Leute - Opfer von falschen Handwerkern.

Die Masche ist natürlich auch nicht wirklich originell und funktioniert ganz einfach:

Handwerker, z.B. Dachdecker, fahren durch die Straßen und suchen gezielt Einfamilienhäuser mit offensichtlichen Schäden am Hausdach.

Dort wird dann geklingelt und angeboten, zu einem sensationellen Preis das Dach auszubessern.

"Wir sind bei einem anderen Objekt schneller fertig geworden und suchen noch hier vor Ort einen Auftrag, deshalb auch so günstig".

Der Haken an der Sache ist, dass die Handwerker eine satte Anzahlung oder gleich Vorkasse (je nachdem was geht) verlangen.

Ist an- oder gezahlt, besorgen die Handwerker schnell noch "Material im Baumarkt" und sind dann meist nicht mehr gesehen.

Das Geld ist also verloren.

Es wird also dringend davor gewarnt, Handwerkern, die sich unaufgefordert an der Haustür melden, eine Anzahlung für später zu erbringende Arbeit zu zahlen.

Zahlen Sie auch nicht wenn das Geld ja nur "dringend für Material für Ihr Dach benötigt" wird."

Wenden Sie sich besser an ortsbekannte, seriöse Firmen. Namen nennen Ihnen gern die Handwerkskammer.

Kommen Ihnen Handwerker bei Ihrem älteren Nachbarn komisch vor, stehen Sie ihm zur Seite, damit er nicht übers Ohr gehauen wird.


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Falsche Polizisten

Vorsicht: Falsche Kripobeamte!

Wenig originell jedoch leider immer wieder beliebter "Trick" insbesondere ältere Mitbürger zu bestehlen.

Das funktioniert dann meist so:

An der Haustür vorzugsweise älterer, alleinstehender Herrschaften klingeln tagsüber zwei Männer, die sich als Kriminalbeamte ausgeben.

Selbstverständlich zeigen diese auch Ihre Kripo-Dienstmarken oder zumindest etwas, was auf die Schnelle so ähnlich aussieht.

Die Männer geben vor, die Wohnung kontrollieren zu müssen, da es in der Nachbarschaft zu Einbrüchen gekommen sei.

Vor dem Hintergrund werden die Beamten dann meist in die Wohnung gelassen und das Schicksal nimmt seinen Lauf.

Während ein "Beamter" den Herrn oder die Dame in ein Gespräch verwickelt und damit ablenkt, durchwühlt der andere auf die Schnelle Schränke und Schubladen.

Wird der Beamte fündig, gibt er seinem Kollegen ein Zeichen und die Wohnung wird mit der beruhigenden Feststellung "Bei Ihnen ist alles in Ordnung!" schnell verlassen.

Oft erst viel später wird dann festgestellt, dass etwas gestohlen worden ist.

Dann sind die "Beamten" über alle Berge und längst mit "neuen Ermittlungen" betraut.

Die Kriminalpolizei empfiehlt, sich an der Haustür, BEVOR! fremde Amtspersonen eingelassen werden, auf jeden Fall den Dienstausweis zeigen zu lassen.

Im Zweifel sollte auch VORHER! bei der entsprechenden Dienststelle telefonisch nachgefragt werden.

Eine "echte" Amtsperson wird dafür Verständnis zeigen!


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Gedenkmünzen

Vorsicht: Nepp mit Gedenkmünzen!

Experten warnen vor unseriösen Münzversendern, die in Zeitschriften-Anzeigen alle möglichen "wertvollen" Gedenkmünzen anbieten.

Dort sind dann fantasievolle Werte aufgeprägt, die aber keinerlei Gültigkeit zur Zahlung in irgendeinem Land haben.

Der Materialwert der Münzen liegt zumeist bei einem geringen Bruchteil des hohen Verkaufspreises.

Eine Wertsteigerung ist so gut wie immer ausgeschlossen.

Manchmal werden auch Münzen teuer verkauft, die wesentlich günstiger bei der nächsten Bank zu haben gewesen wären.

Ein Münzversender verkauft beispielsweise die "Erste Deutsche Euro-Gedenkmünze" mit 17,50 Euro 75% teurer als der eigentliche Nominalwert von nur 10 Euro.

Bei einer Prägung von 2.000.000 Gedenkmünzen bleibt eine Wertsteigerung mehr als fraglich.

Werden übrigens offiziell zur Zahlung zugelassene Münzen angeboten, die bearbeitet worden sind, z.B. durch versilbern, vergolden oder verzieren, verlieren die Münzen ihre Zahlungsgültigkeit.

Dann bleibt am Ende nicht einmal mehr der Nominalwert der ursprünglichen Münze.


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Geschäftemacher

Was Sie an der Haustür schnell mal unterschreiben, kann sich als komplizierter Vertrag mit Haken und Ösen entpuppen!

Haustürgeschäfte sind Verträge, bei denen Sie zur Abgabe einer Erklärung veranlasst wurden: Durch mündliche Verhandlungen an Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrer Wohnung, anläßlich einer Veranstaltung, bei einer Kaffeefahrt oder auf der Straße.

Bei solchen Haustürgeschäften können Sie als Kunde Ihre Erklärung innerhalb von einer Woche ohne Angabe von Gründen und ohne weitere Verpflichtungen schriftlich - Einschreiben mit Rückschein - widerrufen.

Das Widerrufsrecht gilt nicht, wenn Sie den Vertreter selbst bestellt haben, ein Bagatellgeschäft vorliegt (bis zu ca. 40 Euro) oder wenn die Erklärung notariell beurkundet wurde.

Das Widerrufsrecht gilt auch nicht, wenn selbständige Geschäftsleute im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit Verträge untereinander abschließen oder wenn beim Vertragsabschluß der andere Teil nicht gewerbsmäßig handelt, z. B. beim Privatverkauf eines Gebrauchtwagens.

Auch die Mitgliederwerbung für Vereine fällt nicht unter das Gesetz über Haustürgeschäfte.

Beim Abschluß von Versicherungen gilt nach dem Versicherungsvertragsgesetz ein Widerrufsrecht binnen zweier Wochen.

Es wird eine deutsche Gesetzeslage vermutet. Infos über Geschäftemacher sind auch beim AK-Konsumentenschutz zu erfragen.


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Gute Nachbarschaft

Sicher leben in guter Nachbarschaft!

Oft kümmert sich niemand darum, was auf dem Nachbargrundstück oder an der Wohnungstür nebenan vorgeht.

Darauf setzen viele Betrüger und Ganoven!

Könnte es nicht auch bei Ihnen im Haus oder in der Straße heißen: Auf gute Nachbarschaft?

Fangen Sie einfach selbst damit an.

Ein nettes Wort, ein kleiner Plausch im Treppenhaus kann doch nicht schaden.

Wer sich kennt, achtet auch mehr aufeinander und spürt, wenn etwas nicht stimmt.

Lieber einmal nachfragen, wenn Ihnen etwas komisch vorkommt!

Ungewöhnlich sind z. B. laute Geräusche aus der Wohnung nebenan, obwohl die Nachbarn verreist sind.

Verständigen Sie im Zweifel lieber die Polizei unter der Nummer 133 oder den Euronotruf 112 (geht in Österreich ebenfalls zur Polizei). Die Polizei kommt lieber zweimal zu oft als einmal zu spät!

Mit gegenseitiger Aufmerksamkeit und Hilfe gewinnen Sie und alle Ihre Nachbarn deutlich an Sicherheit:

Wenn Ihre Nachbarn in den Urlaub fahren möchten, bieten Sie ihnen doch an, Ihre Wohnung bewohnt erscheinen zu lassen: Leeren Sie den Briefkasten, betätigen Sie die Rolläden, ziehen Sie die Vorhänge auf und zu, schalten Sie Lichter zu unregelmäßigen Zeiten an und aus.

Sprechen Sie mit Ihren Nachbarn über Sicherheit. Veranstalten Sie ein Nachbarschaftstreffen mit der Polizei.

Tauschen Sie mit Ihren Nachbarn Telefonnummern - auch vom Urlaubsort - aus.

Halten Sie in Mehrfamilienhäusern den Hauseingang auch tagsüber geschlossen. Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie den Türöffner betätigen.

Schließen Sie in Mehrfamilienhäusern die Keller- und Bodentüren regelmäßig ab.

Sollten Sie tatsächlich einen Dieb oder Einbrecher bei seiner Tat überraschen, dann versuchen Sie nicht, ihn aufzuhalten, sondern prägen Sie sich lieber sein Aussehen ein und verständigen Sie die Polizei.

Wenn Sie weitere Informationen über Nachbarschaftshilfe möchten, berät Sie eine (Kriminal-) polizeiliche Beratungsstelle gerne.


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Hausmeistertrick

Vorsicht, wenn Fremde läuten:

Schauspielerisch begabte Diebe und Betrüger im grauen Kittel geben sich an der Wohnungstür gerne mal als der neue Hausmeister aus.

Im Grunde geht es diesen ausschließlich darum, sich in Ihrer Wohnung nach Wertsachen umzuschauen.

Sie sollten den Täter auf keinen Fall in die Wohnung bitten um dann eventuell seine Legitimation mit der Hausverwaltung telefonisch zu klären.

Lassen Sie ihn draußen stehen und draußen warten, bis Sie geklärt haben, ob es wirklich der neue Hausmeister ist.

Auch ein vorgezeigter Ausweis sollte Ihnen als Legitimation nicht genügen.

Ansonsten wären Sie mit dem Fremden alleine. Sie können dabei Ihre Augen nicht überall haben.

Übrigens, ein "echter" Hausmeister kennt die Problematik und hat Verständnis dafür, daß Sie auf "Nummer sicher" gehen wollen.


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Haustürtricks

Vorsicht, wenn Fremde läuten:

Schauspielerisch begabte Diebe und Betrüger an der Haus- oder Wohnungstür nutzen im Grunde immer wieder die gleichen Tricks, zu denen sie sich immer neue Varianten einfallen lassen.

Sie bitten um Hilfe oder eine Gefälligkeit, täuschen Amtspersonen vor oder behaupten ganz einfach, Sie zu kennen.

Alle Vorwände haben ein Ziel:

Sie sollen die Tür öffnen und die Täter in die Wohnung bitten.

Lassen Sie es nicht so weit kommen!

In Ihren vier Wänden wären Sie mit der oder dem Fremden alleine. Sie können dabei Ihre Augen nicht überall haben.

Diese Tricks sollten Sie kennen:


Kann ich ein Glas Wasser haben?
Ich bin schwanger. Mir ist schlecht. Ich habe Durst. Ich muß eine Tablette nehmen. Darf ich in Ihre Küche kommen?


Haben Sie Papier und Bleistift?
Der Nachbar ist nicht zu Hause, ich möchte ihm eine Nachricht hinterlassen. Haben Sie eine Schreibunterlage? Hier ist das Licht so schlecht. Darf ich an Ihrem Tisch schreiben?


Ich muß schnell telefonieren!
Ich hatte einen Unfall. Ich benötige einen Arzt. Ich hatte eine Autopanne. Darf ich Ihr Telefon benutzen?


Darf ich bei Ihnen Blumen/Geschenke für Nachbarn abgeben?
Ich habe den Nachbarn nicht angetroffen. Darf ich den Blumen in Ihrem Bad Wasser geben? Darf ich selbst das Geschenk in Ihrer Wohnung sicher verwahren?


Ich habe ein dringendes Bedürfnis!
Darf ich (mein Kind) Ihre Toilette benutzen?


Mein Baby braucht sein Fläschchen!
Darf ich es bei Ihnen füttern/wickeln?

Vor allem Frauen und Männer ausländischer Nationalität täuschen Notlagen vor und geben sich hilflos. Sprachprobleme verstärken diesen Eindruck. Frauen mit Kindern sollen Ihr Herz rühren und Sie mitleidig stimmen.

In der Regel werden Ihnen die Notlagen nur vorgespielt um Sie in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus bestehlen oder betrügen zu können.

So gehen Sie ganz sicher:

Vergewissern Sie sich vor dem Öffnen wer zu Ihnen will: Schauen Sie durch den Türspion oder aus dem Fenster. Benutzen Sie die Türsprechanlage.

Öffnen Sie Ihre Tür immer nur mit vorgelegter Türsperre.

Lassen Sie niemals Fremde zu sich herein.

Überlegen Sie: Warum wenden sich Fremde in Not gerade an Sie und nicht an eine Apotheke, Gaststätte oder ein Geschäft?

Bieten Sie bei einer angeblichen Notlage an, selbst nach Hilfe zu telefonieren oder das Gewünschte wie ein Glas Wasser oder einen Schreibstift hinauszureichen. Lassen Sie dabei die Tür unbedingt versperrt.

Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen den Dienstausweis und prüfen Sie diesen auch sorgfältig. Rufen Sie im Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus. Lassen Sie dabei die Tür unbedingt versperrt.

Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch indem Sie laut mit ihnen sprechen, um Hilfe rufen oder sonstwie auf die Situation andere aufmerksam machen.


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Homejacking

Vorsicht: Homejacking!

Der Begriff Homejacking bezeichnet Wohnungseinbrüche, durch die Verbrecher in erster Linie in den Besitz von Autoschlüsseln und den dazugehörigen Fahrzeugen kommen wollen.

Diese Art des Autodiebstahls war zunächst in Amerika und in den Beneluxstaaten “beliebt”, seit einigen Jahren sind die Homejacker auch in Österreich bemüht, zum schnellen Auto zu kommen.

Hintergrund der Entwicklung ist, dass moderne Autos aufgrund verbesserter Diebstahlvorrichtungen nicht mehr so leicht wie früher auf dem “klassischen” Wege zu stehlen sind.

Homejacker, vorzugsweise Osteuropäer, gehen meist zu Dritt und auf Bestellung bestimmter Fahrzeuge ans Werk.

Zunächst werden gezielt hochkarätige PKW ausgesucht, für die es in aller Regel bereits einen konkreten Interessenten gibt.

Am Anfang werden Opfer, Fahrzeug und Abstellorte sorgfältig sondiert, später erfolgt dann der “Hausbesuch”.

Beliebt für “Hausbesuche” - sofern denn das richtige Auto zu holen ist - sind Einzelhäuser in eher besseren Stadtteilen, die verkehrsgünstig angeschlossen sind.

Beliebteste Uhrzeit für “Hausbesuche” ist morgens zwischen 3 und 4 Uhr.

Mit professionellem Einbruchswerkzeug dringen 2 Täter - der Dritte steht Schmiere - in das Haus ein und suchen den Autoschlüssel.

In aller Regel finden die erfahrenen Ganoven schnell was sie suchen.

Werden Bargeld und sonstige Wertgegenständen dabei entdeckt, werden diese quasi als Spritgeld auch noch gleich mit eingesteckt.

Recht problematisch wird die Angelegenheit, sofern die Ganoven den Schlüssel nicht finden.

Dann wird der Besitzer geweckt und um den Schlüssel “gebeten”.

Genauso schnell wie gekommen, sind die Ganoven dann auch wieder verschwunden - jedoch mit Auto.

Die Ganoven versuchen dann über Autobahnen möglichst schnell ins benachbarte Ausland zu gelangen. Dort werden die Fahrzeuge dann weiterverschoben.

Grundsätzlich gilt: Ist das Haus einbruchsicher, kommen auch die Homejacker nicht an ihr Ziel.

Bitte vergleichen Sie zum Thema “Einbruch” die entsprechenden Seiten dieses Ratgebers.


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Nachnahmetrick

Auch Kleinvieh macht Mist!

In Würdigung dieser Erkenntnis macht sich manch Gauner gut ausgerüstet in wichtig aussehender Uniform eines Paketdienstes und einem wertvoll aussehenden Nachnahmepaket auf den Weg ein Opfer zu finden.

Der Trick ist natürlich ganz einfach:

Sie werden gebeten, eine Nachnahme-Sendung für jemanden in der Nachbarschaft anzunehmen: "Sie sind doch so freundlich? "Da ist ein wichtiges Medikament/Ersatzteil drin, auf das schon dringend gewartet wird".

Der Nachnahmebetrag ist in der Regel nicht höher als 20 bis 30 Euro; ein Betrag, den man eben doch schnell zur Hand hat, wenn es darum geht, jemandem zu helfen.

Das Ende der Geschichte ist natürlich klar: Die Nachbarin, für die das Paket angenommen wurde hat nichts bestellt und kennt auch den Absender des Pakets gar nicht.

Beim Öffnen des Paketes stellt sich heraus, daß - je nachdem was angeblich drin sein soll - außer Material zum Beschweren des Paketes eben nichts enthalten ist.

Am Ende bleiben Sie "auf dem Geld sitzen"!

Nehmen Sie für Nachbarn etc. kein Nachnahmepaket an, daß Ihnen nicht eindeutig vorher avisiert worden ist.

In der Regel hat Ihnen dann ja auch der Empfänger schon das entsprechende Geld für die Nachnahme gegeben und alles ist geregelt.


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Polizeibroschüren

Vorsicht: Polizeibroschürenverkauf!

Der Trick läuft natürlich auch wieder ganz einfach:

Telefonisch meldet sich ein engagierter Herr, zum Beispiel bei einer Geschäftsfrau, und gibt sich als Polizeibeamter aus.

Der "Beamte" berichtet, dass die Polizei eine besondere Broschüre gegen Einbruchkriminalität, Kindesmissbrauch etc. erstellt hat, die nun großflächig in Geschäften etc. verteilt werden soll.

Wegen der bekannten Finanzmisere können die Broschüren jedoch nicht kostenlos abgegeben werden.

Die Arbeit der Polizei könnte allerdings dadurch unterstützt werden, dass man die Broschüren kauft.

Die Prospekte werden dann per Boten oder per Nachnahme für einen durchaus oft stattlichen Betrag gesendet.

Bis zu 100 Euro sollen da schon gezahlt worden sein.

Grundsätzlich liegen Broschüren der Polizei in den Dienststellen aus und werden kostenfrei abgegeben.

Wird tatsächlich eine besondere Aktion an Sie herangetragen, erkundigen Sie doch bei Ihrer Polizeistelle danach.


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R-Gespräche

Vorsicht, wenn das Telefon klingelt!

Mit einer noch relativ neuen Masche versuchen unseriöse Firmen neuerdings verstärkt "ins Geschäft zu kommen".

Hierbei gehts es um sogenannte R-Gespräche, bei denen ein Anrufer eine kostenfreie Telefonnummer einer Gesellschaft wählen kann, dessen Service wiederum den vom Anrufer gewünschten Teilnehmer anruft und fragt, ob dieser das Gespräch annehmen möchte.

Selbstverständlich muss die Gesellschaft über die Kosten des Gespräches informieren und auch mitteilen, wer anruft.

Jedoch kann es da auch schon mal passieren, dass die Kostenansage von beispielsweise 1,9 Cent pro Sekunde als eher übliche 1,9 Cent pro Minute missverstanden wird.

Für ein 20 minütiges Telefonat kommen da im oben genannten Beispiel 22,80 Euro zusammen.

Es soll auch Fälle geben, wo Beauftragte der betrügerischen R-Gespräch-Firma wahllos Telefonnummern wählen unter dem Vorwand einen Gewinn mitteilen zu wollen usw.

Dort wird man dann lange in der Leitung gehalten um möglichst lange abkassiert werden zu können.

Es mag Not-Situationen geben, in denen ein R-Gespräch geführt werden muss und insofern sinnvoll ist, dies sollte jedoch die absolute Ausnahme sein.

Kennen Sie den Anrufer nicht einmal, lehnen Sie die Durchleitung des Gespräches auf jeden Fall ab.


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Steuersparmodelle

Vorsicht: Steuerspartrick!

Verbraucherschützer warnen vor Tricks unseriöser Kapitalanlagehaie bei Immobiliengeschäften.

Nach einem telefonischen Erstkontakt, in dem Kunden mit angeblichen Umfragen zur Steuerbelastung geködert werden, versuchen die Anbieter dann preislich völlig überzogene Immobilienanlagen an den Mann oder die Frau zu bringen.

Nach Erkenntnissen von Verbraucherschützern, deren Arbeitsgruppe "Grauer Kapitalmarkt" bundesweit das Treiben solcher Geschäftemacher beobachtet, sind seit längerem unzählige von Vertriebsfirmen unterwegs, die zusammen mit Notaren, Bauträgern und auch Banken, Immobilien und Kredite vermitteln und gemeinsam kräftig Kasse machen.

Sind Kunden in der vorgetäuschten Umfrage nach dem Spruch "Sie wollen doch sicher auch Steuern sparen?" erst einmal geködert, wird dann bei einem Termin das "Blaue vom Himmel gelogen" und versucht um jeden Preis die "Steuerspar-Schrottimmobilie" loszuwerden.

Hat der Vermittler es dann geschafft, Sie erst einmal zum Notar zu schleppen, ist es dann kurze Zeit später - nach Unterzeichnung des Vertrages -  zu spät.

Der Trick: In der Regel wird vorgegauckelt, dass angebliche Mieteinnahmen erforderliche Kredite bequem bedienen können und quasi alles wie im Schlaf funktioniert und eben auch nichts kostet.

Da prüft der eine oder andere dann leider doch nicht so genau.

Übrigens: Der telefonische Erstkontakt ist aus wettbewerbsrechtlichen Gründen verboten.

Allein hieran könnte man erkennen, dass man es mit einem unseriösen Anbieter zu tun hat.


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Timesharing

Vorsicht: Neue Betrugsmasche beim Timesharing!

Seit Jahren erwerben Urlauber Ferieneigentum im Ausland nach dem sogenannten Timesharing-Modell.

Beim Timesharing kauft man das pro Jahr zeitlich  befristete Nutzungsrecht zumeist an einer Ferienwohnimmobilie.

Diese Nutzungsrechte werden in den Urlaubsgebieten mit gnadenlosen Methoden und zu gnadenlos überzogenen Preisen an den Mann oder die Frau gebracht.

Oft merkt der Urlauber erst zu spät, dass er betrogen worden ist und versucht aus dem Vertrag wieder herauszukommen und bereits gezahlte Anzahlungen zurück zu erhalten.

Da die Betrüger ja ihre Opfer kennen, werden diese in letzter Zeit vermehrt von (angeblichen) Anwaltskanzleien angeschrieben, die den Geschädigten anbieten, deren Rechte gegen die Timesharingfirmen wahrzunehmen.

Damit die Anwälte aktiv werden können, verlangen diese eine oft kräftige Vorauszahlung.

Im Ergebnis ist das Geld auch noch verloren.

Von den Anwälten, die - wenn sie denn überhaupt Anwälte sind - oft mit den Timesharingbetrügern unter einer Decke stecken, hört man natürlich nie wieder etwas.

Hände weg vom Timesharing!

Sind Sie reingefallen, werfen Sie nicht noch unseriösen Anwälten Geld hinterher!


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Tüchertrick

Der Trick geht natürlich auch - leider - wieder ganz einfach:

Die Diebe, oft südosteuropäischer Herkunft, meist ausgerüstet mit zwei großen Koffern, klingeln an der Tür und bieten durchaus wertvoll aussehende Seidentücher zum besonders günstigen Preis zum Kauf an.

Will das Opfer sich das "Seidenschnäppchen" nicht entgehen lassen, bittet dieses die Verkäufer selbstverständlich in die eigenen vier Wände um das Geschäft in Ruhe abzuwickeln.

Während der eine Verkäufer noch weitere "Schnäppchen" aus seinem Koffer zaubert und das Opfer in seinem Bann hält, "zaubert" der zweite Täter in aller Ruhe Wertgegenstände aus der Wohnung des Opfers in seinen Koffer.

Nach "getaner" Arbeit verabschieden sich die Täter eilig aber höflich und beglücken kurze Zeit später ihr nächstes Opfer einige Straßen weiter mit schönen Seidentüchern.


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Versicherungstrick

Beim sogenannten Versicherungstrick geht es leider mal wieder darum, wehrlose, ältere, oft alleinstehende Damen und Herren zu betrügen.

Und das geht so:

Ein adrett gekleideter, höflicher Mann stellt sich an der Tür des Opfers als neuer, zuständiger Versicherungsmakler vor und bietet quasi als Service an, die Unterlagen durchzusehen.

Wie durch Zufall stellt er immer wieder fest, dass für die eine oder andere Versicherung in Kürze die Prämie fällig ist.

Großzügig wie er ist, bietet er als Service an, die Prämie zugleich zu kassieren "Dann brauchen Sie nicht zur Bank zu gehen!"

Manchmal wird dem Opfer gleich auch noch eine weitere Versicherung aufgeschwatzt, die es natürlich gar nicht gibt, für die aber auch noch gleich die erste oder gerne auch die ersten beiden  Prämien einkassiert werden.

Versicherungsvertreter, die unaufgefordert vor der Tür stehen, sollten Sie besser nie hereinlassen!


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Wasserfilter

Wasserfilter: Der große Nepp!

Trickbetrüger verlangen bis zu 3.000 Euro für einen Filter, den zumindest bei den in Europa meist üblichen Trinkwasserqualitäten ohne Schadstoffe und Keime niemand wirklich braucht.

Um das Gegenteil zu beweisen, wird vom Vertreter der Filterfirma gerne ein Test durchgeführt, der angeblich Schadstoffe sichtbar macht.

Da wird schnell aus einwandfreiem Wasser eine braune Brühe gezaubert und ahnungslosen Verbrauchern vorgegaukelt, dass das Wasser schlecht sei.

Die braune Verfärbung bei dem gefälschten Test entsteht durch ein simples Elektrolyseverfahren, sagt aber nichts über irgendwelche Schadstoffe aus.

Die Elektrolyse funktioniert übrigens nicht bei destilliertem Wasser, welches die Vertreter deshalb gern als angeblich durch den Filter gereinigtes Wasser präsentieren.

Probleme kann es mit dem Trinkwasser durchaus geben und zwar immer da, wo das Wasser noch durch alte Wasserleitungen aus Blei fließt.

Doch da hilft auch kein Filter sondern nur der Austausch der Leitungsrohre.

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