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Im Zug

Vorsicht: Betrüger im Zug!

Nicht wirklich originell aber seit Jahren auch ein "Klassiker" ist folgende Methode:

Kurz vor der Abfahrt eines Zuges laufen ein oft gutgekleideter Herr oder eine gutgekleidete Dame durch den Zug oder auf dem Bahnsteig und teilen verzweifelt mit, dass deren Koffer gestohlen worden sei.

Verzweifelt wird gerufen, ob denn jemand helfen kann, damit wenigstens ein Fahrschein gekauft werden kann.

Das vermeintliche Opfer - gerne auch mit Tränen in den Augen - appelliert so lange verzweifelt an das Mitgefühl der Mitreisenden, bis endlich jemand Geld dem Opfer gibt.

Da man ja im gleichen Zug fährt, eilt natürlich die Übergabe der Adresse des angeblichen Opfers nicht und der "Spender" gibt dem "Bestohlenen" noch die erbetene Zeit, bis zur Abfahrt des Zuges auf dem Bahnhof nach dem Dieb Ausschau zu halten.

Das Ende vom Lied ist klar: Der "Bestohlene" taucht natürlich nie wieder auf und es gibt ein wirkliches Opfer: Die Person die helfen wollte.

Variante:

Junge Leute sprechen Reisende an und geben vor noch einen kleinen Betrag zu benötigen um mit der Bahn nach Hause fahren zu können und fragen daher an, ob der entsprechende Betrag ausgeliehen werden kann.

Als "Sicherheit" wird dann irgend ein Ausweis oder die Visitenkarte des Vaters (meist ein Doktor oder ähnlich) überreicht, was sich selbstverständlich später als völliger Schwindel herausstellt.

Bettelvariante:

"Mir fehlen nur noch 3 Euro für meinen Fahrschein"! Das Geld soll also geschenkt werden.

Sind die 3 Euro eingesackt wird weiter gebettelt, bis ein stattliches Sümmchen zusammengekommen ist und man dann wirklich in den wohlverdienten Feierabend gehen/fahren kann.

Beide Varianten werden übrigens auch gut inszeniert an Bahnhöfen im nahen Ausland von Deutschen Betrügern vorgetragen, die an die Hilfsbereitschaft ihrer Landsleute eindringlich appellieren.

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